Informationsdienst MEDIATION-BÜCHER & AUFSÄTZE
Literaturempfehlungen zur konsensualen Konfliktbeilegung
Ausgewählt von Frank Armbruster, Pfinztal/Karlsruhe*
Wir präsentieren Ihnen hier Neuerscheinungen und Standardwerke auf dem immer populärer werdenden Markt der konsensualen Konfliktbeilegung. Neue Mediatoren werden ausgebildet, gerichtsinterne Mediation voran getrieben und der Deutsche Juristentag (djt) hat sich im Herbst 2008 in einer eigenen Abteilung, die mit einem Gutachten von Prof. Hess aus Heidelberg vorbereitet wurde, mit der Mediation beschäftigt.
Aktuell sitzt man im Bundesjustizministerium daran die Vorgaben der EU-Mediationsrichtlinie bis spätestens im Herbst 2011 in nationales Recht umsetzen.
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*Der Autor (Jg. 1965), Journalist, Betriebswirt und Wirtschaftsmediator, ist unter anderem tätig als Herausgeber des Fachinformationsdienstes bid, sowie als Coach, Trainer, freier Dozent und Berater für strategische Marketingplanung, Organisationsentwicklung und Krisenmanagement bei der Kanzlei für Wirtschaftsberatung in Pfinztal (Karlsruhe).
+++ Nachdruck und Veröffentlichung unter Nennung der Quelle honorarfrei +++
05. Juli 2011 / bid-Redaktion
Frank Armbruster. Dr. Oliver Everling, Rainer Langen (Hrsg.)
Kreditmediation
Finanzkommunikation – Chancen durch Kreditmediation
Die Herausgeber Frank Armbruster, anerkannter Mediator, Coach und Unternehmensberater (Pfinztal/Karlsruhe), Dr. Oliver Everling von der Rating Evidence GmbH (Frankfurt), sowie Rainer Langen, Gründer und Leiter des Deutschen Instituts für Kreditmediation (Kronberg), fassen darin das bundesweit verfügbare Expertenwissen zum jungen Themenfeld Kreditmediation zusammen.
Sie stellen in dem Buch die Ergebnisse einer ersten Fachtagung zur Kreditmediation dar, die Anfang April in der Gummersbacher Theodor-Heuss-Akademie mit 20 hochkarätigen Referenten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft stattfand.
Auf ca. 350 Seiten enthält das Buch praktische Erfahrungen, Voraussetzungen, Kreditmediationsverfahren, wissenschaftliche An¬sätze und einen Marktüberblick zur Mediation in Deutschland. Preis ca. 49,00 Euro, ISBN 978-3-86556-262-3. Vorbestellungen sind ab sofort möglich unter:
Per E-Mail über leitung@ikme.de oder beim Verlag http://www.bank-verlag-medien.de/
31. Juli 2010 / bid-Redaktion
Andre Niedostadek (Hrsg.)
Praxishandbuch Mediation
Ansatzpunkte und Impulse für den öffentlichen Bereich
Mit insgesamt 24 Beiträgen von 37 in der Mediationsszene erfahrenen Autoren gelingt dies tatsächlich auch. Die Beiträge vermitteln nicht nur einen praktischen Einblick in verschiedene Arbeitsfelder und Anwendungsmöglichkeiten, sondern erlauben es vielfach, den Beteiligten hier und dort fast schon über die Schulter zu schauen. Und genau das ist es was dieses Praxishandbuch neben der inzwischen zahlreich vorliegenden Literatur zur Mediation ausmacht. Die Idee des Herausgebers wird seinen Platz in den Regalen - nicht nur bei Mediatoren - finden.
Thematisch schlägt das Buch allein schon durch die verschiedenen Blickwinkel und Expertisen der zahlreichen Autoren einen breiten Bogen: Das Werk behandelt zunächst die Grundlagen. Bei seiner Einführung in die Mediation beschreibt der Herausgeber zunächst die Entwicklungen und gibt dann eine Orientierung zu Image und Wirklichkeit, bevor er dann Begriffliches klärt, und das Verfahren vorstellt. Abschließend werden in dieser Einführung 15 "Frequently Asked Questions (FAQ)" also die häufig gestellten Fragen zur Mediation benannt und vom Herausgeber überzeugend, sowie auch für den bisher mit Mediation noch unbedarften Leser, nachvollziehbar beantwortet.
Die Darstellungen der Autoren in dann folgenden unterschiedlichsten Bereichen der Gesellschaft enthalten konkrete Arbeitsfelder und Praxisberichte. Thematisiert werden in jeweils abgeschlossenen Beiträgen: Umweltmediation, Mediation in der Landwirtschaft, Mediation im Verkehrsbereich, Mediation im Kommunalbereich, Mediation zwischen Verwaltung und Externen, Innerbehördliche Mediation, Mediation und Change Management, Mediation bei kommunalen Fusionsverhandlungen, Planungsmediation, Stadtteil- und Gemeinwesenmediation, Mediation im Gesundheits- und Sozialwesen, Mediation in Erziehung und Bildung, Mediation in öffentlichen Unternehmen, Mediation bei dienst- und arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen. Daher kann der Leser hier in ein Thema seiner Wahl einsteigen, dass ihn besonders interessiert und das Buch später auch mal wieder als Nachschlagewerk zur Hand nehmen.
Die viel diskutierte und zum Teil sehr umstrittene gerichtsinterne Mediation, also das wenn Richter zu Mediatoren werden, wird am Beispiel der Verwaltungsgerichtsbarkeit und der Sozialgerichtsbarkeit dargestellt. Ein weiteres Kapitel beleuchtet das Thema Perspektiven jeweils aus einem bestimmten Blickwinkel und behandelt mögliche künftige Entwicklungen. Dabei geht es ebenso um Hürden für den Einsatz von Mediation im öffentlichen Bereich wie um E-Mediation, Mediation aus Sicht des Naturschutzes und einer Orchester-Mediation unter dem Praxistitel "Kooperation zum Wohle des Klanges". Das hätte es jetzt nicht unbedingt gebraucht, um dem Leser zu erklären, dass bei allseitiger Verhandlungsbereitschaft Mediation in (fast) allen Feldern Konflikte vor allem nachhaltig klären kann.
Das Handbuch erlaubt schließlich einen Blick über den Tellerrand und enthält Länderberichte aus Österreich und der Schweiz, wo derzeit eine (noch) lebhaftere Mediationslandschaft anzutreffen ist.
Das Werk wendet sich an Mediationsinteressierte aus allen Bereichen, insbesondere an Führungskräfte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Verwaltungen, Ministerien und öffentlichen Unternehmen. Zudem richtet es sich auch an Vertreter und Praktiker aus den Bereichen Wissenschaft, Rechtsanwaltschaft, Schulen und Hochschulen, Justiz, Verbände, Kammern, Steuer- und Unternehmensberater, etc.
Prof. Dr. Andre Niedostadek (Hrsg.), Praxishandbuch Mediation, Boorberg-Verlag, 1. Auflage, 2010, 478 Seiten, gebunden, € 98, ISBN 978-3-415-04463-0
30. Juni 2010 / bid-Redaktion
STANDARD-WERK: Friedrich Glasl
Konfliktmanagement
Ein Handbuch für Führungskräfte, Beraterinnen und Berater
Ohne Zweifel eines der besten Bücher zum Thema. Das Standard-Werk, welches bereits in der 9. akualisierten und überarbeiteten Auflage vorliegt, richtet sich in erster Linie an professionelle Helfer, Vermittler und Mediatoren, Berater und Trainer und darüber hinaus auch an andere Personen, die sich in ihrem Beruf mit Konflikten auseinandersetzen müssen.
Von vielen erfahrenen Personen der genannten Berufsgruppen wird der Autor auch als "Konflikt-Papst" bezeichnet. Um in dieser Formulierung zu bleiben kann man dieses Buch durchaus auch als die "Bibel" des Konfliktmanagements bezeichnen, die auf keinem Schreibtisch aller mit Konflikten befassten Berufsgruppen fehlen darf.
Friedrich Glasl stellt in seinem Werk über die 17 Kapitel von der Definition des Konfliktes, über die Konfliktdiagnose, der Dynamik von Konflikten, bis hin zur Strategie der Konfliktbehandlung umfänglich und detailiert den derzeitigen Stand der praktischen Erfahrungen und der Wissenschaft dar.
Im 10. Kapitel ist das schon legendäre 9-Stufen-Modell der Konflikteskalation ausführlich erläutert und beschrieben. Auch wenn es nicht immer eine konsensuale Lösung gibt und nur ein externer Machteingriff zur Lösung taugt. Zum Beispiel in der Stufe 9: "Gemeinsam in den Abgrund".
Über den Autor:
Friedrich Glasl, geboren 1941, studierte Politologie. Er arbeitete u.a. für die Unesco, in Druckereien und Verlagen bevor er von 1967 bis 1985 an dem von Bernard Lievegoed begründeten Institut für Organisationsentwicklung in der Unternehmensberatung, Forschung und Lehre tätig wurde. Friedrich Glasl ist Mitbegründer der Trigon-Entwicklungsberatung und heute Dozent für Organisationsentwicklung an der Universität Salzburg.
07. Mai 2010 / bid-Redaktion
Nadia Dörflinger-Khashman
Nachhaltige Gewinne aus der Mediation
Theorie und Praxis eines Transfer-orientierten Prozesses
Gestärkte Arbeitsbeziehungen, die Verbesserung der betrieblichen Gesundheit und reduzierte Konfliktkosten stützen die Krisen-, Entwicklungs- und Zukunftsfähigkeit von Organisationen. Der Autorin ist es wichtig, dass die Mediation nicht nur eine Methode zur Lösung eines Konfliktes darstellt, sondern vielmehr die Transferorientierung gestärkt aus Konflikten hervorzugehen.
Dort, wo Beziehungen fortbestehen müssen, hat die Nachhaltigkeit der Transformation der Interaktion zwischen den Medianden große Relevanz. Der hier beschriebene, innovative Mediationsprozess ermöglicht den Transfer dieser Erkenntnisgewinne in den Arbeitsalltag der Medianden, die diese Gewinne wiederum in ihre Organisation vernetzen und somit die Konfliktkultur nähren können. Die Autorin spricht davon, dass Mediation als "Jackpot" für bedeutsame persönliche Entwicklungsgewinne verstanden werden kann. Die bisherige Bezeichnung vom "win-win" sei also noch steigerungsfähig.
Der aus der Praxis konzipierte und mit relevanten Wissenstheorien unterlegte Transfer-orientierte Mediationsprozess, der über die «eigentliche» Mediation hinauswirkt, wird durch Praxisbeispiele illustriert und durch einen ausführlichen Interventionsteil ergänzt. Die Autorin beschreibt eindrucksvoll die möglichen Transfer-Effekte im Rahmen einer Mediation, bei dem die Konfliktparteien nicht nur ihren aktuellen Konflikt lösen, sondern auch neue Kompetenzen für künftige Auseinandersetzungen erwerben.
12. November 2009 / bid-Redaktion
STANDARDWERK von Gerhard G. Hösl
Mediation – die erfolgreiche Konfliktlösung
Grundlagen und praktische Anwendung
Wie der Autor schon in der ersten Auflage im Jahr 2002 in seinem Vorwort („VOR dem WORT“) schreibt, macht die Mediation Karriere, als ein Angebot (unter mehreren), wie Konflikte zu bereinigen sind. Dies gilt im Jahr 2009 umso mehr, da sich die Mediation zu einem professionellen Verfahren der außergerichtlichen Streitbeilegung entwickelt hat. Für das Werk spricht auch, dass zwischenzeitlich die 5. Auflage vorliegt.
Der in Mediation auch praktisch erfahrene Auto zeigt er allen, die sich (auch in scheinbar aussichtslosen) Konfliktsituationen befinden, wie sie eigene Potenziale entdecken und fördern können, um selbstverantwortlich und gemeinsam mit dem Konfliktpartner zu einer für alle Gewinn bringenden Lösung zu kommen. Als Dirigenten in der Mediation sieht er den Mediator, also den Vermittler. Die Konfliktparteien sind in seiner Darstellung die Künstler, ohne die nichts zu erreichen ist.
Wichtig ist dem Autor insbesondere der Transformationsansatz, welcher darauf abzielt dass Menschen ihr Leben, ihr Verhalten und auch ihre Haltung ändern, also anders werden können. Sie können sich umstellen und sich auf diese Weise transformieren, also wandeln. Damit ist die Mediation nach Ansicht des Autors ein soziales Gebilde und damit auch eine gesellschaftliche Aufgabe und Herausforderung. Ein solcher Wandel hilft beim Aufbau und Entwicklung stabiler und dauerhafter Beziehungen zwischen den Konfliktparteien. Das vorliegende Werk liefert dazu die Grundlagen und zeigt an konkreten Beispielen die praktische Anwendung. Man müsste es fast als ein Handbuch - welches inzwischen auch als Bestseller bezeichnet werden kann - für alle die mit Konflikten zu tun haben bezeichnen, gerade weil es sich auch zum Querlesen besonders gut eignet.
Über den Autor:
Dr. Dr. Gerhard Gattus Hösl, geb. 1939, leitete 20 Jahre als Rechtsanwalt eine Anwaltskanzlei. Nach seinem Studium der Philosophie und Theologie gründete er in München ein Ausbildungsinstitut für Mediation und ist als Mediator tätig. Er sieht Mediation als eigenständiges Berufsfeld, welches nicht nur Juristen vorbehalten ist und hält Vorträge zur Mediation im In- und Ausland.
17. September 2009 / bid-Redaktion
Verlag C.H. Beck
Beck`scher Juristen-Kalender 2010
Der persönliche Kalender für Juristen und Angehörige rechtsnaher Berufe
Aufgebaut ist der Juristen-Kalender mit einer Doppelseite pro Woche, sowie sehr praktischen Monats- und Jahresübersichten. Ein ganz besonders hilfreicher Service ist der umfassende Service-Teil mit knapp 90 Seiten: Neben den aktuellen Postgebühren findet man die Schulferien-Termine, ein Städteverzeichnis, Maßeinheiten, Feiertage in Europa und Übersee, Flughäfen, bundesweite Adressen von Gerichten und Behörden und vieles mehr.
Daneben fehlen auch nicht die wichtigsten Fachinformationen wie Gebühren- und Zinstabellen, Pfändungsfreigrenzen, Fristen aus allen Prozessarten, ein Verjährungs-ABC, die Kfz-Schadensabwicklung in Europa und der Bußgeldkatalog. Am Ende des Kalenders gibt es auch noch ein herausnehmbares Adress-Verzeichnis.
Für das kommende Jahr darf natürlich auch der Spielplan für die FIFA Fußballweltmeisterschaft 2010 nicht fehlen. Alle 64 Spieltermine sind auf einer Doppelseite dargestellt.
Der Juristen-Kalender ist durch seinen ähnlichen Aufbau eine optimale Ergänzung zum Beck’schen Fristenalender 2010, den wir Ihnen an dieser Stelle bereits am 03.09.2009 vorstellen haben.
02. Juni 2009 / bid-Redaktion
Michael Groß
Mediation im gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht
Praxisbuch mit Beispielen, Formularen und Mustern
Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Erörterungen mit Schaubildern, Checklisten, Formulierungsvorschlägen für Verträge und Vertragsmustern. Der Autor sieht einen wachsenden Bedarf an preiswerten Streitbeilegungsverfahren und kennt Vorstandsbeschlüsse nach denen nur noch Kanzleien mandatiert werden die in der Lage sind auch solche Verfahren anzubieten.
Dabei geht es weniger um den rechtlichen Rahmen der Konfliktfälle, als vielmehr um eine praktische Anleitung von der Entscheidung über das anzuwendende Verfahren (Mediation, Schiedsgerichtsverfahren oder Gerichtsverfahren), über die Organisation der Streitigkeiten bis hin zu Einzelfragen der Durchführung der Mediation.
Dr. Michael Groß ist Rechtsanwalt im Bereich Lizenzverträge/Forschungsverträge und betreut seit Jahren Streitigkeiten als Mediator und Schiedsrichter. Er ist außerdem Leiter einer Lizenzabteilung der Fraunhofer Gesellschaft und Autor einschlägiger Werke zum Lizenzrecht sowie Seminar-Referent. Das Werk wendet sich an die Entscheidungsträger in Rechtsabteilungen, Patent-, Lizenz- und Finanzabteilungen der Industrie, an Geschäftsführer kleiner und mittlerer Unternehmen sowie an alle als Mediatoren tätige Berater dieser Gruppen, wie etwa Rechtsanwälte.
27. Mai 2009 / bid-Redaktion
Gattus Hösl
Der MiteinanderMensch
Mediatives Handeln als Alltagskompetenz
Jeder ist selbst der Experte für achtsame, gewinnbringende, wertschätzende Begegnungen – privat und beruflich. Der Autor des Bestsellers "Mediation - die erfolgreiche Konfliktlösung" beschreibt in seinem vorliegenden Werk überzeugend warum wir selbst die Experten für die Lösung unserer Konflikte sind.
Diese geschehen im Mediativen Handeln, das auf der Transformativen Mediation basiert: Im Erfahren eigener Klarheit und Stärke und im Erkennen und Gelten-Lassen des anderen liegt eine verwandelnde Kraft. Das heißt zugleich: Soziales Lernen, auch als moralisches Wachstum, wird möglich. Wir können beziehungs-weise(r) werden und selbst die Veränderung sein, die wir in der Gesellschaft sehen wollen. Im Buch gibt es dazu auch die entsprechenden Kommunikationstechniken und Beschreibungen aus der Praxis in Form von Fallbeispielen.
15. Januar 2009 / bid-Redaktion
Prof. Dr. Nadja Alexander, RAin Juliane Ade & RA Constantin Olbrisch
Mediation, Schlichtung, Verhandlungsmanagement
Formen konsensualer Streibeilegung – Grundlagen der Streitbehandlungslehre
Mit diesen Möglichkeiten wird ein vielfältiges Verfahrensspektrum zur Verfügung gestellt, aus dem die jeweils beste und dem Konflikt angemessene Methode ausgewählt werden kann und auch ausgewählt werden muss. In übersichtlicher Form werden die Unterschiede, Besonderheiten und Kombinationsmöglichkeiten der unterschiedlichen Verfahren alternativer Streitbeilegung dargestellt. Aktuelle Entwicklungstendenzen der Mediation in Deutschland werden aufgezeigt.
Inhalt:
1. Teil: Grundlagen außergerichtlicher Streitbeilegung
• Entstehung und Entwicklung von ADR
• Das ADR-Spektrum
2. Teil: Konfliktanalyse
• Typologie
• Dynamik
3. Teil: Verhandlungsmanagement
• Verhandlungsprozess
• Verhandlungsverhalten
4. Teil: Mediation und Schlichtung
• Mediation
• Schlichtung
• Vermittlungsmodelle
5. Teil: Rechtliche Grundlagen von Mediation
• Recht in der Mediation
• Recht der Mediation
• Mediation und Schiedsgerichtsbarkeit
6. Teil: Mediation in der Praxis
• Erscheinungsformen
• Implementierung
Bei der Bearbeitung wurden aktuelle Gesetzeslage, Rechtsprechung, Literatur und Tendenzen in der Entwicklung von Mediation, insbesondere auch mit Blick auf die angloamerikanischen „Vorreiter-“Länder, berücksichtigt.
20. Dezember 2008 / bid-Redaktion
Jutta Kreyenberg
Konfliktmanagement
Training International – Zweisprachig: Deutsch-Englisch
Auf 200 Seiten geht es vor allem um Themen wie Konfliktentstehung und -verlauf, Prävention, Lösungsverfahren je nach Eskalationsgrad sowie Lösungen durch Persönlichkeitsentwicklung, Kommunikation und Teamentwicklung. Dr. Jutta Kreyenberg ist seit 1999 Inhaberin des Institutes für Coaching & Supervision und seit 2006 Mitglied im Deutschen Bundesverband für Coaching. Training International ist eine zweisprachige Buchreihe für alle, die im Job auf Englisch kommunizieren müssen. Hier können sie sich effizient notwendige Kompetenzen aneignen und gleichzeitig ihre Sprachkenntnisse erweitern. Auf der linken Buchseite finden sich Erläuterungen, Tipps und Beispiele auf Deutsch, auf der rechten Seite die entsprechenden englischen Formulierungen.
Der Herausgeber Dr. Jochem Kießling-Sonntag ist Managementtrainer, Organisationsentwickler und Gründer der Management-Beratung trainsform. Er begleitet Unternehmen bei Veränderungsprozessen, betreut umfassende Trainingsprojekte, leitet Führungs- und Teamtrainings und bildet Trainer aus. Aktuell sind neun kompakte Titel erhältlich, zu den Basisthemen Interviewtechniken, Konfliktmanagement, Meetings und Moderation, Mitarbeitergespräche, Präsentieren, Projektmanagement, Small Talk, Teamentwicklung und Verkaufsverhandlungen.
17. Oktober 2008 / bid-Redaktion
Saskia-Maria Weh und Claudius Enaux
Konfliktmanagement
Konflikte kompetent erkennen und lösen
Nirgendwo sonst ist der Druck, die richtigen Ziele und Strategien zu verfolgen, die effizientesten Methoden zu nutzen sowie Zugang zu den günstigsten Ressourcen zu haben größer als in der Wirtschaft. Und die Konkurrenz schläft nicht. Das führt unweigerlich zu Konflikten. Doch was tun? Die beste Hilfe ist eine hohe Konfliktlösungskompetenz – von Führungskräften ebenso wie von Mitarbeitern. Und es ist zugleich ein ganz wesentlicher Wettbewerbsvorteil. Denn wer Konflikte kompetent lösen kann, spart Zeit, Nerven und Geld. Wie man die eigene Konfliktlösungskompetenz trainiert und welche Techniken man lernen kann, zeigen die beiden Autoren, Dr. Saskia-Maria Weh und Claudius Enaux, aus ihrer langjährigen Erfahrung
Am Anfang steht die Selbsteinschätzung: Welcher Konflikttyp bin ich? Das ist wichtig, um in Konflikten entsprechend besser reagieren zu können. Sind Sie durchsetzungs- oder eher harmonieorientiert, impulsiv oder sachlich-rational? Diese Typen zu kennen ist aber nicht nur ein Schritt der Selbsterkenntnis. Denn auch die anderen, die Kontrahenten im Konflikt, lassen sich so besser verstehen. Und die Autoren bieten dazu entsprechende Strategien an, wie man in Konflikten mit dem jeweiligen Typ am besten vorgeht.
In einer umfangreichen Toolbox zeigen die Autoren, wie man Schritt für Schritt vorgeht: Wie man sich auf Konflikte vorbereitet, den Konfliktlösungs-Spielraum analysiert. Welche Gesprächstechniken einer Lösung förderlich sind – und wie man Streithähne ruhig stellt. Dazu stellen sie mehr als ein Dutzend sehr hilfreicher Arbeitsmittel zur Verfügung, die als Kopiervorlagen im Anhang für den alltäglichen Einsatz zusammengestellt sind.
Dr. Saskia-Maria Weh und Claudius Enaux sind seit vielen Jahren für die Kienbaum Management Consultants tätig und trainieren und schulen Führungskräfte und Mitarbeiter im Bereich Konfliktmanagement. Frank Armbruster (bid)
16. Oktober 2008 / bid-Redaktion
Joachim Otting / Vorwort von Dr. Michael Kleine-Cosack
Rechtsdienstleistungen
Rechtshandbuch Spezial: Neue Märkte für Nichtanwälte durch das RDG
Während die Vertretung vor Gericht und auch die umfassende außergerichtliche Rechtsberatung weiterhin den Rechtsanwälten vorbehalten bleibt, sieht das Gesetz Öffnungen für Nichtanwälte vor, die für viele Branchen ein erhebliches Marktpotenzial bergen. Mit dem im Juli 2008 erschienenen Buch „Rechtsdienstleistungen“ von Joachim Otting wird dieses Gesetz eingehend beleuchtet.
Die rechts- und wirtschaftspolitisch wichtigste Vorschrift des neuen Gesetzes ist die Befugnis zur Erbringung von Rechtsdienstleistungen im Zusammenhang mit einer anderen Tätigkeit, wenn diese als Nebenleistung zum Berufs- oder Tätigkeitsbild gehören. Hier liegt ein Schwerpunkt der Darstellung: Inwieweit dürfen z.B. Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Kfz-Werkstätten, Immobilienverwalter, Finanzdienstleister, Fördermittelberater oder Architekten als Nebenleistung zu ihrer Haupttätigkeit Rechtsdienstleistungen erbringen und wo liegen jeweils die Grenzen?
Zusätzlich behandelt das Buch Rechtsdienstleistungen durch Körperschaften und Verbände (Banken, Versicherungen und Vereine), öffentliche Stellen (staatliche Behörden, Schuldnerberatungen, Verbraucherzentralen) und registrierte Personen (Inkassounternehmen, Rentenberater). Die Befugnis zur Erbringung von unentgeltlichen Rechtsdienstleistungen wird ebenso dargestellt wie gerichtliche Rechtsdienstleistungen durch Nichtanwälte. Frank Armbruster (bid)



