bid-magazin
Aktuelle Nachrichten
09. Januar 2012 / bid-Redaktion
TOP-Meldung
Trainer und Coaches auf der Messe
20. LEARNTEC steht in den Startlöchern
Internationale Leitmesse und Kongress für professionelle Bildung, Lernen und IT
Bei dem Vortragswettbewerb präsentieren die Teilnehmer jeweils in maximal zehn Minuten innovative Ideen, Projekte und Produkte aus dem Personalwesen. Das Publikum – vor Ort oder online – stimmt live über die Präsentationen ab. Ein Schwerpunkt der diesjährigen LEARNTEC ist das Thema Trainer und Coaches. Die Branche präsentiert ihr Portfolio in einem eigenen Themenpark auf der Messefläche. Außerdem werden die Themen Mobile Learning, Serious Games und Social Media im Mittelpunkt der Messe stehen.
Spielerisch lernen
Unter dem neuen Label GAMES@LEARNTEC bietet die LEARNTEC eine Reihe von Aktivitäten rund um das Thema Spielen: In der Gaming Area können Besucher Serious Games spielen und testen. Im Anwenderforum stellen Experten aus der Praxis ihre Best Cases vor, und auf dem An-Kongress LevelUp! tauschen sich Game-Entwickler und Designer über die Entwicklungen im Bereich Serious Games und Computerspiele aus. "Wann immer wir spielen, lernen wir auch", so Professor Dr. Peter A. Henning, Mitglied des LEARNTEC-Kongress-Komitees. "Die didaktischen und technischen Möglichkeiten der Computerspiele gewinnen im gesamten Bildungsbereich immer mehr an Bedeutung, die LEARNTEC wird das Thema deshalb dauerhaft aufgreifen."
Internationale Keynote-Speaker
Auf die Besucher des Kongresses warten Keynotes von Vordenkern der Branche: Hannes Schwaderer, Geschäftsführer Intel GmbH in Deutschland, spricht im Rahmen des Bildungsforums am 31. Januar über „Medienkompetenz = Lebenskompetenz? – Sind die digitalen Medien aus dem Alltag überhaupt noch wegzudenken?“ Dem Thema „Soziale Netzwerke und junge Zielgruppen – Aktives Lernen im Web 2.0“ widmet sich Stefanie Waehlert, CEO der VZ Netzwerke Ltd. Am zweiten Messetag stellt Oskar Heer, Leiter Arbeitspolitik der Daimler AG, in seinem Kongress-Vortrag die Frage „Duale Aus- und Weiterbildung – Zukunft oder Abgesang?“. Eine Keynote befasst sich mit Mobile Learning: Professor Dr. Brendan Tangney spricht in seinem englischsprachigen Vortrag über „Learning with a Smartphone. The Future of Science and Technology Training“.
„Messebesucher können im Bildungsforum drei Public Keynotes hören“, erklärt Sünne Eichler vom Kongress-Komitee der LEARNTEC . „Mit Professor Dr. Norbert Bolz, Antony Fedrigotti und Professor Dr. Jørgen Bang konnten wir Experten für ganz verschiedene Aspekte des Lernens gewinnen.“ Professor Dr. Norbert Bolz, Medienwissenschaftler an der TU Berlin, spricht am ersten Messetag über „Lernen heißt sondieren – von der ‚Weisheit der Vielen’ bis zur Verschmelzung von Tools & Toys“. Coach und Motivationstrainer Antony Fedrigotti erläutert sein Konzept von „Power Thinking – Erfolg und Veränderung beginnt im Kopf“. Er will den Zuhörern zeigen, wie sie ihr Potenzial aktivieren und so erfolgreicher werden. Professor Dr. Jørgen Bang von der Aarhus Universitet nimmt in seinem Vortrag „How to organize life long learning“ die Universitäten und ihre Rolle als Lernanbieter ins Visier.
Nachhaltiges Lernen für die Zukunft
Die Baden-Württemberg Stiftung wird im Rahmen ihrer Informations- und Bildungsinitiative „Expedition N“ mit einem Expeditionsmobil Station auf der LEARNTEC machen. Mit Aktionen und Vorträgen rund um das Thema Nachhaltigkeit wird sie den Messebesuchern Anreize für den bewussten Umgang mit Energie liefern. Das Energiespiel, ein Serious Game im Innern des Expeditionsmobils, verbindet Spaß und nachhaltiges Handeln. Medienkompetenz von Kindern stärken Parallel zur LEARNTEC treffen sich am 2. Februar Vertreter aus Medien, Politik und Pädagogik zum „Medienkompetenztag“ des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg. Sie sprechen über frühkindliche Bildung und diskutieren, wie die Medienkompetenz junger Menschen ausgebaut werden kann. Eine weitere Veranstaltung, initiiert vom Kultusministerium Baden-Württemberg, thematisiert das Schulbuch der Zukunft: Vertreter von Schulbuchverlagen diskutieren auf dem Symposium darüber, wie Lehrmaterialien zukünftig aussehen und wie On- und Offline-Medien in der Schule optimal miteinander verbunden werden können.
20. Juli 2011 / bid-Redaktion
TOP-Meldung
Kostenloser WLAN-Zugang in jedem Zimmer
Bald 1 Jahr Etap Hotel Berlin Alexanderplatz
Zentral, komfortabel und günstig beim Marktführer im Budget-Segment übernachten
Das Etap Hotel Berlin Alexanderplatz verfügt über 157 klimatisierte Zimmer. Die komfortablen Standard Zimmer bieten Schlafmöglichkeiten für maximal zwei Erwachsene und ein Kind unter zwölf Jahren und sind mit einem französischen Bett, Etagenbett, Dusche, WC und Schreibtisch ausgestattet. Ebenfalls stehen Twin-Zimmer mit zwei Einzelbetten, Komfortdusche und separater Toilette zur Verfügung, die sich ideal für Freunde oder Kollegen eignen. Zimmerpreise beginnen ab 43 Euro pro Nacht, wobei Kinder bis zwölf Jahre kostenlos im Zimmer der Eltern bzw. eines Elternteils übernachten.
Das Etap Erfolgsrezept
Zimmer und öffentliche Bereiche des Hotels wurden nach dem neuen „Cocoon Concept“ der Hotelmarke gestaltet: Bei der Innenausstattung wurde dabei großen Wert auf Wohlfühlfaktoren gelegt, wie gut beleuchtete Zimmer, Leselampen mit Berührungsschalter, weiche Bettdecken und eine geräumige Duschkabine. Ein offen gestalteter Aufenthaltsbereich, Flatscreen-TV mit Multimedia-Anschlüssen sowie mehr Stauraum fürs Gepäck und ein Ganzkörperspiegel gehören ebenfalls zum neuen Komfort-Konzept. Ergonomische Designlösungen verwandeln die Cafeteria in einen praktischen und modernen Aufenthaltsraum. Wochentags von 6.30 Uhr bis 10.00 Uhr sowie sonn- und feiertags von 7.00 Uhr bis 10.30 Uhr wird hier ein leckeres Frühstücksbuffet angeboten.
„Mit der Umsetzung des ‛Cocoon Concepts’ in Deutschland beweist die Marke Etap eindrucksvoll, dass sich Komfort und günstige Preise nicht ausschließen“, sagt Michael Mücke, Geschäftsführer Accor Hotellerie Deutschland GmbH und Senior Vice President Operations ibis, all seasons, Etap und Formule 1 gegenüber dem Badenia-Informationsdienst (bid). „Im Gegenteil, Etap ist erfolgreich mit der Strategie, alles strikt auf die Bedürfnisse preisbewusster Gäste auszurichten, die auf Qualität und Komfort nicht verzichten wollen.” Ebenso dazu gehört die persönliche Betreuung durch eine rund um die Uhr besetzte Rezeption, das günstige Frühstücksbuffet oder der kostenlose WLAN-Zugang, den insbesondere Geschäftsreisende zu schätzen wissen. Zudem punktet das Etap Hotel Berlin Alexanderplatz auch mit nachhaltigen Maßnahmen. LED-Leuchten im Hotel sorgen für Energieffizienz, eine Regenwasser-Rückgewinnung hilft, Wasser zu sparen. Innerhalb der Accor Gruppe führt dieses Erfolgsrezept von Etap zu einem besonders dynamischen Wachstum und der Festigung der Position als Marktführer im Budget-Segment.
Über Etap
Etap Hotel ist die Ein-Stern-Hotelmarke von Accor und europäischer Marktführer im Budget-Segment. Etap Hotel bietet preisbewussten Gästen mit über 370 Standorten in Europa, darunter über 70 Häusern in Deutschland, ein dichtes Netzwerk moderner, qualitativ hochwertiger Hotels in Citylagen, an wichtigen Verkehrsachsen oder in der Nähe von Flughäfen zu sehr günstigen Preisen. Die Low Budget-Marke ist in zehn europäischen Ländern präsent wie auch in Südafrika, Australien, Brasilien, Indonesien, Japan und Neuseeland. Alle Zimmer sind mit Dusche und WC ausgestattet. In Deutschland ist auf allen Zimmern WLAN kostenlos verfügbar.
Über Accor
Accor, weltweit der führende Hotelbetreiber und europäischer Marktführer, ist in 90 Ländern mit 4.100 Hotels und beinahe 500.000 Zimmern präsent. Von der Luxus- bis zur Budgetklasse bietet Accor ein umfassendes Portfolio von Hotels unter den Marken Sofitel, Pullman, MGallery, Novotel, Suite Novotel, Mercure, Adagio, ibis, all seasons, Etap Hotel, Formule 1, hotelF1 und Motel 6, sowie ergänzende Aktivitäten wie Thalassa sea & spa und Lenôtre. Mit 145.000 Mitarbeitern weltweit bietet die Gruppe ihren Kunden und Geschäftspartnern fast 45 Jahre an Know-how und Expertise. In Deutschland ist Accor mit über 300 Hotels der Marken Sofitel, Pullman, MGallery, Novotel, Mercure, Suite Novotel, Adagio, ibis, all seasons, Etap Hotel und Formule 1 vertreten.
15. Juli 2011 / bid-Redaktion
TOP-Meldung
Katalog „Kreuzfahrten auf Flüssen 2012"
Jetzt auch mit dem A-ROSA Kundenclub
Mit vielen Vorteilen für Stammkunden die Qualität weiter verbessern
„Mit dem Kundenclub bieten wir unseren treuen Stammgästen viele interessante Vorteile und hoffen, sie weiterhin durch die Qualität unseres Produkts zu begeistern“, so Jörg Boeckmann, Director Sales & Marketing gegenüber dem Badenia-Informationsdienst (bid), „Dank der großen Vielfalt aus 65 Routen können Kreuzfahrtinteressierte problemlos mehrere Reisen mit A-ROSA unternehmen“.
Überblick zu den exklusiven Vorteilen für Club-Mitglieder
- A-ROSA Kundenkarte mit Club-Geschenk zur Begrüßung
- Stammkunden-Specials auf ausgewählten Routen
- Einladungen zu speziellen A-ROSA Events
- Einladung zum Wine & Dine-Abend während der Reise
- Kabinengruß bei der Anreise und Get Together mit anderen Club-Mitgliedern
- 50% Ermäßigung auf SPA-Anwendungen
- 20% Ermäßigung auf Logo-Artikel im A-ROSA Bordshop
- Freie Nutzung der bordeigenen A-ROSA Fahrräder (nach Verfügbarkeit)
- Kundennews, Stammkunden-Newsletter, Teilnahme an besonderen Gewinnspielen & Aktionen
Der neue Katalog „Kreuzfahrten auf Flüssen 2012“ enthält als besondere Neuheiten die A-ROSA SILVA - den jüngsten Flottenzuwachs des Unternehmens - , zahlreiche Routeninnovationen auf dem Main, die neuen „Grand Tours“ von bis zu 19 Tagen Dauer , zusätzliche One-Way-Touren sowie die optionale Getränkepauschale „SELECT-Premium“.
Im 10. Geschäftsjahr erwartet die Gäste eine noch nie dagewesene Vielfalt an Routen und Abfahrtshäfen. Die A-ROSA SILVA wird als neuer Schiffstyp mit 2 ½ Decks speziell für längere Reisen und die Verbindung des Rhein-Main-Donaukanals konzipiert. Erstmalig verfügt ein A-ROSA Flussschiff über Suiten und Juniorsuiten als Ergänzung zu den regulären Außenkabinen. Die Suitengäste können sich neben besonders viel Raum auf viele inkludierte Zusatzleistungen wie eine kostenfreie Minibarnutzung, Willkommens-Champagner, Teilnahme am Wine & Dine-Abend, den kostenlosen Wäsche- und Zeitschriftenservice oder frische Blumen freuen.
Die A-ROSA SILVA wird überwiegend für die ganz neu eingeführten „Grand Tours“ - Reisen eingesetzt. Dazu gehören alle Reisen ab 10 Tagen Dauer, wie z.B. die neue 19tägige„Donau Delta Intensiv“ von Frankfurt bis ans Schwarze Meer. Durch längere Liegezeiten, ein breiteres Ausflugsangebot und informative Vorträge eines mitreisenden Lektors können Land und Leute noch besser erlebt werden. Bei den meisten One-Way Grand Tours ist jeweils der Flug von Deutschland aus zum Schiff im Preis inklusive.
Eine weitere Neuerung ist das ausgebaute Angebot fürs Zielgebiet Main. So gibt es jetzt fünf neue Routen, wie die 8 Tage Kurs „Main, Rhein & Mosel“ ab Würzburg oder Trier, die 8 Tage Kurs „Mainerlebnis“ ab Passau oder Frankfurt sowie die 4 Tage Kurs „Christkindlesmarkt ab Nürnberg“ mit Besuch des berühmten Nürnberger Chriskindlesmarktes.
Auch im Preisteil gibt es mit der neuen Getränkepauschale „SELECT Premium“ eine Erweiterung. Die Pauschale für SELECT-Kunden ist zum Preis von 29,00 Euro pro Nacht zubuchbar und beinhaltet alle Softdrinks, Kaffeespezialitäten, Biere, Sekt, Weine, Cocktails, Longdrinks sowie Spirituosen und ist für Genießer eine interessante Option.
„Wir sind stolz auf diesen neuen Katalog mit seiner nie dagewesenen Routenvielfalt und der neuen A-ROSA SILVA mit noch mehr Luxus und Komfort“, so Jörg Boeckmann, Director Sales & Marketing der A-ROSA Flussschiff GmbH. „Die erfolgreiche Expansion der letzten Jahre lässt uns optimistisch auf die neue Saison schauen und unsere Gäste können sich auf weitere Überraschungen in unserem Jubiläumsjahr 2012 freuen“.
Weiterhin im Programm sind die beliebten Themenreisen Golf und Gourmet sowie die gut nachgefragten Anreisearrangements per Bus, Bahn, Flugzeug oder der PWK-Stellplatz.
A-ROSA „Kreuzfahrten auf Flüssen 2012“ beschreibt auf insgesamt 130 emotional gestalteten Seiten alle Reisen der insgesamt zehn modernen A-ROSA Flusskreuzfahrtschiffe auf Rhein/Mosel/Main, Donau und Rhône/Saône. Besonderer Schwerpunkt wurde diesmal auf die Darstellung der Ausflüge und Informationen rund um die jeweilige Region mit speziellen Ausflugs-Highlights gelegt.
www.a-rosa.de; zum Kundenclub unter www.a-rosa.de/freunde
27. Juni 2011 / bid-Redaktion
TOP-Meldung
Airberlin, Boeing und die Berliner Flughäfen mit einer Premiere:
Erster Boeing 787 Dreamliner in Deutschland gelandet
Erster Flieger in Airberlin Lackierung soll im April 2014 ausgeliefert werden
Prof. Dr. Rainer Schwarz, Sprecher der Geschäftsführung der Berliner Flughäfen: „In weniger als einem Jahr eröffnen wir den neuen Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt. Der Dreamliner von Boeing wird der Berlin-Flieger schlechthin werden: ein Flugzeug der neuen Generation für einen Flughafen der neuen Generation. Der Dreamliner ist auf 210 bis 250 Passagiere ausgelegt und damit das erste mittelgroße Flugzeug für die Langstrecke. Er schließt eine Marktlücke: Mit dem Dreamliner können Airlines wie airberlin Nonstop-Langstreckenflüge endlich auch abseits der großen Drehkreuze anbieten.“
Greg Delawie, Gesandter der amerikanischen Botschaft Berlin: „Ich freue mich, die weltweite Präsentation des Boeing 787 Dreamliner und seinen ersten Flug nach Deutschland zu feiern. Das ist ein wahrhaft historischer Moment: im Hinblick auf Design, Materialien, Treibstoffeffizienz und Passagierkomfort ist der Dreamliner der Inbegriff innovativer Technologie. Es ist zudem mehr als passend, dass Berlin, eine Stadt voller Stil und mit einer langen Ingenieurs- und Luftfahrtgeschichte, als erster Landeort in Deutschland für den Dreamliner gewählt wurde. Ich möchte auch airberlin als erster deutschen Fluggesellschaft, die den Boeing 787 Dreamliner erhalten wird, meinen Glückwunsch aussprechen.“
„Bei der Präsentation des Boeing 787 Dreamliner in Europa in dieser Woche haben wir großes Interesse und begeisterten Zuspruch für das Flugzeug erfahren“, sagte Scott Fancher, Vice President und General Manager des 787 Programms. „Wir freuen uns sehr, heute hier in Berlin zeigen zu können, dass dieses Flugzeug die Technologien und den Mehrwert bietet, den unsere Kunden brauchen.“
Joachim Hunold, CEO airberlin: „Wir sind stolz, den Boeing 787 Dreamliner als erste deutsche Airline zu erhalten. Mit einem spezifischen Treibstoffverbrauch von 3,6 Litern pro 100 Passagierkilometer gehört die airberlin Flotte schon heute zu den effizientesten in Europa. Auch der Boeing 787 Dreamliner setzt im Bereich der Treibstoffeffizienz neue Maßstäbe. Er passt deshalb sowohl unter wirtschaftlichen als auch unter ökologischen Gesichtspunkten perfekt zu unserer modernen Flotte und wird diese auf der Langstrecke sinnvoll ergänzen.“
Das Testflugzeug ZA001 ist die erste 787, die von Boeing gebaut wurde. Die 787 zeichnet sich vor allem durch ihre Umwelt- und Kosteneffizienz, den Kabinenkomfort und die Nutzung modernster Technologien aus. Im Vergleich zu Flugzeugen ähnlicher Größe ist der Treibstoffverbrauch der 787 um 20 Prozent niedriger. Die erste Boeing 787 in airberlin Lackierung soll im April 2014 an airberlin ausgeliefert werden. Insgesamt folgen ab diesem Datum sukzessive noch 17 weitere Auslieferungen im Zeitraum bis August 2019.
21. Februar 2011 / bid-Redaktion
TOP-Meldung
Gut - oder doch nicht?
Die Türkei und ihre Beziehung zu anderen Ländern
Die Lage des eigenen Landes sehen die Türken kritisch
Bei der Beurteilung der aktuellen und künftigen wirtschaftlichen Situation des Landes sind die Meinungen geteilt. Arbeitslosigkeit und Terrorismus sind Themen, die jedoch fast alle Menschen in der Türkei als ernsthaftes Problem einschätzen. Dies zeigen die Ergebnisse der aktuellen AP-GfK Umfrage zur Situation in der Türkei.
Die Türkei und ihre Beziehung zu anderen Ländern
Auf die Frage, ob die Türkei der Europäischen Union beitreten sollte, befürwortet die Hälfte den Beitritt, rund ein Drittel lehnt ihn ab und 12 Prozent haben dazu keine Meinung. Allerdings sinkt die Anzahl der Befürworter in der Altersgruppe ab 50 Jahren auf 44 Prozent, wobei im Gegenzug die Zahl der Gegner in dieser Altersgruppe nicht steigt. Es nimmt die Zahl derer zu, die keine Meinung zum EU-Beitritt haben.
Auch soll die Türkei nach Meinung der Bevölkerung in der NATO bleiben: Rund die Hälfte ist für bleiben, ein Viertel befürwortet den Austritt und fast ebenso viele wissen es nicht. Fragt man allerdings nach dem Bild, das die Türken von den großen westeuropäischen Ländern und den USA haben, so steht mit einem Anteil von 16 Prozent Deutschland auf dem ersten Platz bei den positiven Nennungen, gefolgt von Italien (12 Prozent), Spanien (11 Prozent), den USA (10 Prozent), Großbritannien (9 Prozent) und Frankreich (6 Prozent). Insgesamt überwiegt jedoch die Anzahl derer, die sich negativ zu den abgefragten Ländern äußern: rund die Hälfte der Befragten hat ein negatives Bild von den USA, Großbritannien und Frankreich. Auch die Länder Deutschland, Italien und Spanien sind bei 40 Prozent der Bevölkerung nicht beliebt. Auffällig ist, dass generell die Stadtbewohner von den Ländern im Ausland ein schlechteres Bild haben als die Landbevölkerung: Beispielsweise sagen 44 Prozent der in der Stadt lebenden Menschen, dass sie kein gutes Bild von Deutschland haben, unter den Landbewohnern beträgt dieser Wert nur 33 Prozent.
Auch gibt es über alle betrachteten Länder hinweg - in den Städten mehr Menschen, die sich gleichgültig zeigen. Auf dem Land hingegen ist die Anzahl derer, die ich weiß es nicht angeben, mehr als doppelt so hoch wie in der Stadt.
Da die Bevölkerung in den Städten weiter wächst, wird der EU-Beitritt in Zukunft nicht einfacher werden, kommentiert Dr. Raimund Wildner, Geschäftsführer des GfK Vereins, das Ergebnis.
Die Lage des eigenen Landes sehen die Türken kritisch
Knapp 40 Prozent beurteilen die wirtschaftliche Lage im eigenen Land als eher schlecht wobei 13 Prozent davon sogar von sehr schlecht sprechen. Gute Noten erhält die türkische Wirtschaft von rund einem Viertel der Befragten.
Auch bei der Frage nach der Einschätzung der Wirtschaftslage in 5 Jahren sind die Meinungen geteilt: Rund ein Drittel geht von einer verbesserten wirtschaftlichen Lage aus, ebenso viele glauben an eine Verschlechterung. Rund jeder Fünfte glaubt, dass sich nichts ändern wird.
Fast alle türkischen Bürger sehen in der Türkei aktuell ernsthafte Probleme in der Arbeitslosigkeit und im Terrorismus (jeweils 93 Prozent) zwei Drittel schätzen die Probleme in diesen Bereichen sogar als besonders ernsthaft ein. Auch der Drogenmissbrauch macht knapp 90 Prozent der Türken Sorgen. Wie kritisch die Türken den Konsum von Drogen sehen, zeigt sich auch darin, dass 70 Prozent der Befragten Drogenabhängige nicht als Nachbarn möchten - aber auch heftige Trinker sind in der Nachbarschaft nicht willkommen (Ablehnung: 57 Prozent).
Wichtig ist den Türken für die nächsten 10 Jahre die positive Entwicklung der Wirtschaft ihres Landes: Über 80 Prozent sehen als mittelfristige Ziele ein großes wirtschaftliches Wachstum, eine starke militärische Abwehr, mehr Einfluss bei der eigenen Arbeit und in ihren Gemeinden und die insgesamt schönere Gestaltung des Landes.
Trotz Sorgen sind die Türken nicht unglücklich
Fragt man die Türken ganz generell danach, ob sie glücklich über ihr derzeitiges Leben sind, so fühlen sich 55 Prozent glücklich und knapp 20 Prozent unglücklich.
Belastend scheint für die türkische Bevölkerung vor allem die eigene finanzielle Situation zu sein, denn jeweils rund ein Viertel der Befragten fürchtet sich vor Arbeitslosigkeit und steigenden Lebenshaltungskosten, bedingt durch die Inflation. Ebenso viele fürchten sich vor Armut.
Trotz aller Sorgen schätzt knapp die Hälfte der befragten Personen die eigene Finanzsituation als ausreichend ein. Ein Viertel spricht von einer guten Finanzlage in der Familie, ein Viertel von einer schlechten. Dass die Finanzen der eigenen Familie in den kommenden 5 Jahren besser werden, glauben 34 Prozent, aber fast ebenso viele gehen auch von einer Verschlechterung aus.
Wie die Türken die Entwicklung langfristig einschätzen, zeigt sich bei der Frage, wie sie die Zukunft ihrer Kinder in 20 Jahren sehen. Auch hier sind die Meinungen geteilt: Rund ein Drittel glaubt, dass es unsere Kinder in 20 Jahren besser haben als heute. Allerdings ist der Anteil jener, die an eine schlechtere Zukunft glauben, genauso hoch. Jeder fünfte glaubt sogar, dass es die Kinder von heute in 20 Jahren viel schlechter haben werden als wir heute.
Der GfK Verein ist eine 1934 gegründete Non-Profit-Organisation zur Förderung der Marktforschung. Er setzt sich aus rund 600 Unternehmen und Einzelpersonen zusammen. Zweck des Vereins ist es, innovative Forschungsmethoden in enger Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Institutionen zu entwickeln, die Aus- und Weiterbildung von Marktforschern zu fördern und die für den privaten Konsum grundlegenden Strukturen und Entwicklungen in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik zu verfolgen sowie deren Auswirkungen auf die Verbraucher zu erforschen. Die Studienergebnisse werden den Mitgliedern des Vereins kostenlos zur Verfügung gestellt. Der GfK Verein ist Gesellschafter der GfK SE.
31. Januar 2011 / bid-Redaktion
TOP-Meldung
Mehr Fahr- und Fluggäste
Öffentlicher Personenverkehr 2010
Luftfahrt konnte die in der Wirtschaftskrise erlittenen Verluste mehr als ausgleichen
Im Einzelnen stellt sich die Entwicklung des Personenverkehrs 2010 wie folgt dar. Der Nahverkehr mit Bussen und Bahnen entwickelte sich gegenüber dem Jahr 2009 leicht positiv. Von den Fahrgästen wurden voraussichtlich rund 10,6 Milliarden Fahrten im Linienverkehr unternommen, das waren 0,3% mehr als im Jahr 2009. Dabei wuchs insbesondere der Nahverkehr mit Eisenbahnen (einschließlich S-Bahnen); hier stiegen die Fahrgastzahlen 2010 um 1,1% an. Die Straßenbahnen (einschließlich Stadtbahnen, U-Bahnen und Schwebebahnen) legten 2010 mit + 0,4% leicht zu. Dagegen musste der Busverkehr geringe Verluste an Fahrgästen hinnehmen (- 0,1%). Im Nahverkehr fuhren die Fahrgäste durchschnittlich 9,3 Kilometer weit. Die Beförderungsleistung - als Produkt aus den beförderten Personen und der Fahrtweite - lag damit bei 98,7 Milliarden Personenkilometern; das war ein Anstieg von 0,2% gegenüber 2009.
Im Fernverkehr wurden 2010 auf der Schiene mehr, mit Omnibussen weniger Fahrgäste befördert als 2009. Fernreisende benutzten 125 Millionen Mal die Eisenbahn, das waren 1,5% mehr Fahrten als im Jahr 2009. Die Beförderungsleistung im Eisenbahnfernverkehr stieg um 3,5% auf 36,0 Milliarden Personenkilometer. Im Linienfernverkehr mit Omnibussen sanken sowohl die Fahrgastzahlen (zwei Millionen Reisende) als auch die Beförderungsleistungen um jeweils rund 5%.
Der Personenverkehr in der Luftfahrt konnte im Jahr 2010 die in der Finanz- und Wirtschaftskrise erlittenen Verluste mehr als ausgleichen: die Zahl der Passagiere auf deutschen Flughäfen erreichte mit 167 Millionen Fluggästen einen neuen Jahreshöchstwert. Sie stieg gegenüber 2009 um 4,8% - trotz Vulkanasche im April und winterbedingten Einschränkungen im Dezember 2010.
18. Januar 2011 / bid-Redaktion
TOP-Meldung
"Gut und günstig" liegt im Trend
Boom bei Geschäftsreisen, Erholungssignale bei Urlaubsreisen
Commerzbank legt bei CMT in Stuttgart aktuelle Reisestudie vor
Bei steigenden Haushaltseinkommen und kräftig zunehmenden Investitionen dürften die deutschen Reiseausgaben im Ausland um 3,25 % zulegen“, sagte Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank dem Badenia-Informationsdienst (bid).
Die internationale Tourismuskonjunktur nimmt wieder Fahrt auf
Die internationale Tourismuskonjunktur profitierte 2010 erheblich von den besseren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Im Gesamtjahr 2010 sind nach Schätzungen der Welttourismusorganisation 930 Millionen Reisende in einem der 150 Zielländer angekommen. Das sind 5 - 6 % mehr als 2009. „Dabei war der Anstieg bei den Emerging Markets deutlich stärker als in den Industrieländern“, erklärte Jutta Kayser-Tilosen, Tourismusexpertin der Commerzbank. Das laufende Jahr könnte gar zu neuen Rekordständen bei den Gästezahlen im weltweiten Tourismusgewerbe führen.
Türkei wird immer beliebter
Deutsche Auslandsreisende gaben im vergangenen Jahr schätzungsweise 59,4 Mrd. Euro für Reisen ins Ausland aus, das entspricht etwa 2,5 % des Bruttoinlandsproduktes. Deutschland bleibt damit Reiseweltmeister vor den USA, China und Großbritannien. Verantwortlich für dieses Plus sind allerdings vor allem die Geschäftsleute. Im Einklang mit den kräftig steigenden Investitionen wuchsen die Ausgaben für Geschäftsreisen ins Ausland im vergangenen Jahr um rund 15 % - nach einem Einbruch um insgesamt ein Viertel in den zwei Jahren davor.
Spanien blieb 2010 das Auslandsreiseziel Nummer eins der Deutschen, verliert allerdings seit Jahren Marktanteile. Auf den weiteren Plätzen folgten Österreich und Italien. Der Gewinner des Jahres 2010 ist aber die Türkei, wo Deutsche fast 20 % mehr ausgaben als im Vorjahr. „Ägypten punktet nach wie vor mit einem großen All-inclusive-Angebot. Auch Polen und die Tschechische Republik zählen als relativ preiswerte Länder zu den Gewinnern“, so Kayser-Tilosen.
Das mit Abstand beliebteste Reiseziel der Deutschen bleibt aber das eigene Land. Schätzungsweise über 112 Millionen inländische Reisende kamen in einem Hotel, einer Ferienwohnung oder einem Campingplatz an, deutlich mehr als 2009.
Erholung pur bei den Reiseeinnahmen aus dem Ausland
Nach einer Vollbremsung 2009 stiegen die Reiseeinnahmen aus dem Ausland 2010 um gut 5 %, lagen aber mit 26,1 Mrd. Euro noch unter dem Niveau von 2008 (27,1 Mrd. Euro). Wahrscheinlich sind es vor allem die Ausgaben der Geschäftsreisenden, die sich erholt haben. Sie machen fast ein Drittel aller ausländischen Reiseeinnahmen aus. Dabei sind Bewohner der Nachbarländer die eifrigsten Besucher hierzulande. Mehr als 40 % der gesamten internationalen Reiseeinnahmen Deutschlands kamen von Gästen aus den Niederlanden, der Schweiz, Frankreich und Österreich.
Fünftwichtigste Urlauber sind für die deutsche Wirtschaft die US-Amerikaner. Deutschland empfing 11 % mehr Gäste aus den USA, was mit spürbar höheren Einnahmen einhergegangen sein dürfte.
2011: Weiteres Plus bei den Reiseausgaben im Ausland
Vieles spricht für einen weiteren Anstieg der deutschen Reiseausgaben im Ausland. „Wir erwarten, dass die Unternehmen ihr Budget für Geschäftsreisen ins Ausland nochmals deutlich ausweiten werden“, sagte Jutta Kayser-Tilosen. Auch die Verbraucher dürften 2011 mehr Geld für Auslandsreisen ausgeben. Waren sie im vergangenen Jahr noch vorsichtig, so werden sie nun mit steigenden Einkommen und sinkender Arbeitslosigkeit mutiger. Um schätzungsweise 3,25 % werden die gesamten Reiseausgaben der Deutschen im Ausland steigen. Mit 61,3 Mrd. Euro dürften sie einen neuen Rekord erreichen.
Bei den Reiseeinnahmen aus dem Ausland erwarten die Volkswirte der Commerzbank für 2011 einen Anstieg um 3 - 4 % auf 27 Mrd. Euro. Dies läge schon wieder nahe am Allzeithoch von 2008 (27,1 Mrd. Euro).
10. Januar 2011 / bid-Redaktion
TOP-Meldung
Hapag Lloyd mit einer Überraschung zur Erweiterung der Flotte
Zwei zusätzliche Kreuzfahrtschiffe im Premiumbereich
Expansion: Neubau einer "Europa 2" und aus der "Insignia" wird die "Columbus 2"
Erstmalig wird neben der EUROPA ein weiteres gleichnamiges Schiff im Luxussegment der Flotte von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten angesiedelt. Die EUROPA 2 wird neben der bestehenden EUROPA als moderne und legere Alternative auf 5-Sterne Niveau positioniert. Mit 7-tägigen kombinierbaren Reisen in den Sommermonaten im Mittelmeer und Ferndestinationen im Winter werden sich beide Schiffe auch durch die Routenführung ergänzen. Das Schiff hat mit 258 Kabinen eine maximale Passagierkapazität von 516 Personen. Die 20-monatige Bauzeit startet ab September 2011 in der STX Werft im französischen St. Nazaire.
Die COLUMBUS 2 bietet mit 349 Kabinen Platz für maximal 698 Passagiere und verfügt über eine Vielfalt an Restaurants und Bars sowie einen großzügigen Spa und Wellnessbereich. Das 1998 gebaute Schiff wird in den Sommermonaten im Mittelmeer, Ostsee und Nordland mit 7- bis 12-tägigen kombinierbaren Routen unterwegs sein und in den Wintermonaten auf Weltreise gehen.
Sebastian Ahrens, Sprecher der Geschäftsführung von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten erklärt gegenüber dem Badenia-Informationsdienst (bid): "Wir haben in beiden Segmenten Wachstumspotenzial, das wir realisieren möchten. Und beide Schiffe sind zudem eine passende Erweiterung unseres Portfolios, um neue Zielgruppen zu erreichen. Die COLUMBUS 2 bietet mehr Vielfalt und Komfort und die EUROPA 2 wird die logische Weiterentwicklung und moderne Interpretation der Standards, die wir im Luxussegment des Kreuzfahrtmarktes gesetzt haben."
06. Januar 2011 / bid-Redaktion
TOP-Meldung
KfW-Förderung von einzelnen Sanierungsmaßnahmen startet wieder
Wahl zwischen günstigem Kredit oder Zuschuss von 5,0 %
Unterstützung bei Dämmung, Fensteraustausch und Heizungserneuerung
Im Rahmen der vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung aufgelegten Förderprogramme zum energieeffizienten Bauen und Sanieren (CO2-Gebäudesanierung) werden Eigentümer mit zinsgünstigen Krediten oder attraktiven Investitionszuschüssen unterstützt. Dabei bleibt es bei dem Grundsatz: Je besser der erreichte Energiestandard nach Sanierung, umso attraktiver die Förderung.
"Bauherren haben zukünftig wieder die Wahl, ihr Wohnhaus einmalig vollständig zu sanieren oder die energetische Qualität in einzelnen Sanierungsschritten zu verbessern. Das kommt insbesondere privaten Hausbesitzern zugute, die oftmals aus Kostengründen zeitlich versetzte Sanierungsmaßnahmen bevorzugen", sagte Dr. Axel Nawrath, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe dem Badenia-Informationsdienst (bid).
Außerdem führt die KfW zum 01. März 2011 in allen wohnwirtschaftlichen Förderprogrammen eine endfällige Finanzierungsvariante ein. Das bedeutet für den Kunden, dass KfW-Darlehen zukünftig noch besser in die individuelle Finanzierungsplanung integriert werden können. So ist es dann beispielsweise möglich, fällige Sparguthaben nach Ablauf der vier- bis achtjährigen endfälligen Kreditlaufzeit zur Tilgung einzusetzen.
31. Dezember 2010 / bid-Redaktion
TOP-Meldung
Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin
"Noch nie hatten mehr Menschen Arbeit als heute"
Angela Merkel lobt Fleiß, Disziplin, Ideenreichtum und Technik auf höchstem Niveau
lassen Sie mich ganz offen sein: Als ich vor einem Jahr genau hier saß und zu Ihnen sprach, da habe ich bei aller Zuversicht durchaus auch mit gemischten Gefühlen in die Zukunft geschaut, denn unser Land steckte tief in der Finanz- und Wirtschaftskrise. Es war die schwerste Krise seit über 60 Jahren.
Doch trotz aller berechtigten Sorgen - es wurde ein gutes Jahr für Deutschland.
Und über eines vor allem können wir uns freuen: Noch nie hatten im geeinten Deutschland mehr Menschen Arbeit als heute. Die Zahl der Arbeitslosen ist die Niedrigste seit fast 20 Jahren.
Deutschland hat die Krise wie kaum ein anderes Land gemeistert. Was wir uns vorgenommen hatten, das haben wir auch geschafft: Wir sind sogar gestärkt aus der Krise herausgekommen. Und das ist vor allem Ihr Verdienst, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger.
Deutschland ist so erfolgreich, weil Sie Tag für Tag Ihre Arbeit machen. Sie sind früh morgens auf den Beinen. Sie arbeiten im Schichtdienst, an Sonn- und Feiertagen. Sie kümmern sich um Aufträge und um Ihre Mitarbeiter. Sie meistern Ihren Alltag, wie schwer er oft auch sein mag.
Gemeinsam haben wir Enormes geleistet. Wir haben erfahren, was möglich ist.
Das ist wichtig, denn wir Deutschen sind uns unserer Stärken selbst nicht immer bewusst. Unsere Fußball-Nationalmannschaft hat in Südafrika ganz wunderbar genau die Tugenden gezeigt, die uns stark machen: Fleiß und Disziplin, Ideenreichtum und Technik auf höchstem Niveau.
Nur ein Wort noch zum Fußball: Wenn nächstes Jahr die Frauen-WM in Deutschland stattfindet, dann will unsere Mannschaft zum dritten Mal den Titel holen. Mit unserer Unterstützung kann sie es wirklich schaffen, ich jedenfalls freue mich schon auf das Eröffnungsspiel in Berlin.
Aber bei aller Zuversicht: Unsere Stärken werden wir auch in Zukunft beweisen müssen – und zwar nicht nur im Fußball.
Europa steht in diesen Monaten inmitten einer großen Bewährungsprobe. Wir müssen den Euro stärken. Dabei geht es nicht allein um unser Geld. Der Euro ist ja weit mehr als eine Währung.
Wir Europäer - wir sind zu unserem Glück vereint. Das vereinte Europa ist der Garant für unseren Frieden und Freiheit. Der Euro ist die Grundlage unseres Wohlstands.
Deutschland braucht Europa und unsere gemeinsame Währung. Für unser eigenes Wohlergehen wie auch, um weltweit große Aufgaben zu bewältigen.
Wir Deutsche nehmen unsere Verantwortung wahr – auch wenn sie manchmal sehr schwer ist.
Unsere Soldatinnen und Soldaten in Afghanistan mussten in diesem Jahr den Tod von neun Kameraden verkraften. Auch wenn kein Wort von mir das Leid der Familien und Freunde der Gefallenen tatsächlich mildern kann, will ich von Herzen sagen: Ich vergesse sie nicht.
Auch die körperlich und seelisch Verwundeten vergesse ich nicht. Ich hoffe so sehr, dass sie rasch wieder gesund werden können.
Die Soldatinnen und Soldaten in Afghanistan haben mir erzählt, dass viele Menschen, auch ganz unbekannte, ihnen zu Weihnachten Briefe und Päckchen geschickt haben. Sie haben mich ausdrücklich darum gebeten, Ihnen dafür zu danken. Das tue ich hiermit sehr, sehr gerne.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
so wie wir mit Hoffnung in die Zukunft blicken, so tun das auch die Menschen in anderen Teilen der Welt. Auch sie haben Vorstellungen davon, wie sich ihr Land entwickeln soll. Damit fordern sie auch uns Deutsche heraus, nicht stehen zu bleiben.
Die christlich-liberale Bundesregierung setzt deshalb alles daran, im kom-menden Jahr wichtige Etappenziele zu erreichen. Das wohl wichtigste: Noch mehr Menschen sollen Arbeit bekommen können. Auch werden wir unsere Finanzen weiter in Ordnung bringen und die Steuern vereinfachen. Wir wollen unser Gesundheits- und Pflegesystem weiter verbessern, damit auch in Zukunft jeder Mensch die Gesundheitsversorgung und Pflege bekommt, die er braucht.
Wir wollen den Zusammenhalt in unserem Land stärken, gerade zwischen denen, deren Familien immer schon hier gelebt haben, und denen, die sich als Zuwanderer integrieren.
Wir nehmen den Begriff von der Bildungsrepublik Deutschland ernst: So schaffen wir viele neue Studienplätze – und wir führen Bildungsgutscheine ein für Kinder, die bisher zu oft am Rande standen. Wir gehen den Weg zur modernsten Energieversorgung der Welt, die Klima und Umwelt schont und bezahlbar ist.
Wir vollenden den Wandel der Bundeswehr zu kleineren und flexiblen Streitkräften, indem wir die Wehrpflicht durch einen freiwilligen Wehrdienst ersetzen. Dem Zivildienst wird ein Freiwilligendienst folgen. Das alles ist ein Einschnitt, ich weiß. Aber es ist auch eine Chance für unser Land, denn wir brauchen die Solidarität von allen – von Mensch zu Mensch.
Sie kann nie allein vom Staat geleistet werden. Ich danke den vielen Menschen in unserem Land, jungen wie alten, die wie selbstverständlich und oft unbemerkt anderen Menschen helfen.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
das alles ist Deutschland, unser Deutschland im 21. Jahrhundert. Das alles trägt zu Zusammenhalt und Wohlergehen bei. Denn Wohlergehen und Wohlstand – das heißt nicht nur „mehr haben“, sondern auch „besser leben“. Dafür brauchen wir Sie: die Menschen, die etwas besser machen wollen, die sagen: Geht nicht, gibt’s nicht, die eine Idee haben und den Mut, sie auch umzusetzen.
Der Philosoph Karl Popper hat gesagt: „Die Zukunft ist weit offen. Sie hängt von uns ab, von uns allen.“ Lassen Sie uns in diesem Sinne mit Ideen, mit Neugier, mit Leidenschaft und mit dem Blick für den Nächsten die Lösung neuer Aufgaben anpacken.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien für 2011 Gesundheit, Kraft, Zufriedenheit und Gottes Segen.“
24. Dezember 2010 / bid-Redaktion
TOP-Meldung
Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten
"Nehmen wir uns Zeit füreinander"
Christian Wulff wählt innovativen Auftritt für seine erste Weihnachtsbotschaft
In diesen festlichen Tagen nehmen wir uns Zeit für Menschen, die uns wichtig sind. Wir freuen uns über Besuche, Briefe und Anrufe. Wir spüren: Wir gehören zusammen. Wir stützen einander. Wir sind einander verbunden.
Zusammenhalt, Verständigung, Miteinanderauskommen: Das brauchen wir in unseren Familien, in unserem privaten Leben und in unserer ganzen Gesellschaft. Zusammenhalt, Verständigung, Miteinanderauskommen: All das geschieht nicht von allein.
Dafür muss man etwas tun. Unsere Gesellschaft lebt von denen, die sehen, wo sie gebraucht werden, die nicht dreimal überlegen, ob sie sich einsetzen und Verantwortung übernehmen.
Einige dieser Menschen habe ich heute Abend ins Schloss Bellevue eingeladen. Sie haben sich in diesem Jahr für andere, mit anderen gemeinsam eingesetzt. Aus unterschiedlichen Gründen und Motiven. Obwohl sie alle verschieden sind, liegt es an ihnen und an vielen anderen, die so handeln wie sie, dass unser Land zusammengehalten wird: von Solidarität und von dem gemeinsamen Füreinandereinstehen.
Der Staat kann im Rahmen seiner Möglichkeiten Menschen in Not finanziell unterstützen. Aber jemandem Mut zusprechen, jemandem auf die Schulter klopfen, jemandem die Hand reichen: Dafür braucht es Menschen, für die Menschlichkeit wichtig ist. Dafür braucht es Menschen wie sie:
Menschen, die sich in der Nachbarschaft um Kinder kümmern, für die Menschen mit Behinderungen von Anfang an selbstverständlich dazugehören.
Menschen, die Kranke besuchen, einfach so, weil es für sie normal ist, eine Freude und ein persönlicher Gewinn.
Menschen, die sich im Verein engagieren, im Chor oder in einer Bürgerinitiative - und alle anderen wissen: Auf die ist immer Verlass.
Menschen, die sich mit anderen zusammentun, um neue Ideen zu verwirklichen. Die sich für Ämter zur Verfügung stellen, weil sie sich für ihre Stadt, für unser Land, für unsere Demokratie verantwortlich fühlen.
Wer sich so engagiert, bekommt viel zurück. Ehrenamtliche leben übrigens auch länger.
Unsere Gesellschaft ist frei und bunt: Wir leben in verschiedenen Lebenswelten, wir sind unterschiedlich, was unsere Herkunft angeht, unsere Religion, unsere Bildung und unsere Träume vom Glück. Damit eine Gesellschaft aus so vielfältigen Menschen Bestand hat, brauchen wir vor allen Dingen: Respekt. Respekt vor dem, der anders ist als man selbst. Und Anerkennung auch seiner Leistungen.
Respekt schon vor den Kindern und ihren Bedürfnissen. Anerkennung dessen, was ihre Mütter und Väter leisten. Respekt und Anerkennung vor der Lebensleistung der Älteren.
Jeder muss spüren: Ich gehöre dazu, ich werde gebraucht. Zusammenhalt, Verständigung und Miteinanderauskommen: Das gilt auch für die Beziehungen zu all unseren Partnern in der Welt. Unser Land wird hoch geachtet. Unsere freiheitliche und tolerante Gesellschaft, unsere Verlässlichkeit gegenüber großen und kleinen Ländern wird geschätzt. Das immer wieder zu erleben, ist eine beglückende Erfahrung meiner Begegnungen mit Gästen hier und bei unseren Reisen ins Ausland.
Wir zeigen Solidarität und sind bereit, auch künftig Verantwortung zu übernehmen - auch in Europa. Wir erwarten von unseren Partnern das Gleiche. Alle müssen ihre Hausaufgaben machen. Wir haben Vertrauen in die europäische Einigung und in die Kraft Europas.
Viele unserer Landsleute sind als Soldatinnen und Soldaten, Polizistinnen und Polizisten oder als zivile Aufbauhelfer im Ausland, um Entwicklung zu fördern, Frieden in der Welt zu sichern und Terrorismus zu bekämpfen. Wir sind in Gedanken bei ihnen und ihren Partnern, ihren Kindern und Eltern, die sie gerade in diesen Tagen besonders vermissen.
Von Weihnachten geht die Botschaft des Friedens und der Zuversicht aus. Was vor 2000 Jahren auf den Feldern von Bethlehem als Gruß der Engel an die Hirten erklang, das ersehnen wir uns auch heute: Friede auf Erden.
Zu Weihnachten wünsche ich uns allen eine tragende Gemeinschaft - eine Familie und Freunde, die uns Heimat und Zuhause bedeuten. Lassen Sie uns immer wieder neu finden, was uns miteinander verbindet und zusammenhält. Das fängt im Kleinen an.
Im Weihnachtsbaum hier hängen Sterne, auf die Kinder ihre Wünsche geschrieben haben. Wissen Sie, was die meisten Kinder von Ihren Eltern gern hätten? Mehr Zeit. Das wünschen sich meine Kinder übrigens auch. Nehmen wir uns die Zeit füreinander.
Ihnen allen wünschen meine Frau und ich ein frohes Fest und dann ein gutes, erfülltes Neues Jahr 2011.
21. Dezember 2010 / bid-Redaktion
TOP-Meldung
Der etwas andere Jahresrückblick
65.000 Croissants und 2.500 gestohlene Bademäntel
Ein Blick hinter die Fünf-Sterne-Kulisse des Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski
32.850 Stadtpläne wurden ausgegeben, 18.250 Male wurde der Gang zu den Toiletten beschrieben, 14.600 Gäste erfragten den Weg zum Flughafen und weitere 31.900 erkundigten sich, ob die Übernachtungsrate inklusive Frühstück sei. Aber nicht nur in der Hotelhalle war das rege Treiben zu beobachten - hinter den Kulissen garantieren 281 Angestellte einen reibungslosen Ablauf, darunter 38 Azubis, die in diesem Jahr ihre Lehrzeit erfolgreich abgeschlossen und 40, die diese neu begonnen haben.
Über 40.000 Gäste beherbergte das Hotel Vier Jahreszeiten im Jahr 2010. 9.125 Besucher reisten mit dem Auto an und insgesamt 91.000 Gepäckstücke wurden auf die Zimmer getragen. 707.808 Kissen wurden für die Gäste aufgeschüttelt, 353.904 Betten bezogen, 88.476 Zimmer gesaugt und gereinigt, mit 7.460 Blumen dekoriert und 2.500 Bademäntel verschwanden aus diesen. Die Zimmer wurden mit 38.900 Paar Hausschuhen, 47.000 Stück Seife, 37.000 Shampoos, 39.600 Duschgels, 24.000 Bodylotions und 45.000 Rollen Toilettenpapier bestückt.
Währenddessen sorgten 9.200 neue Glühbirnen für stetiges Licht im Haus, 2.500 Batterien wurden gewechselt und 60 Fernbedienungen ersetzt. 16.603 Cocktails wurden von dem Bartender kredenzt, darunter der teuerste Cocktail Münchens für 2.000 Euro. 6.000 Flaschen Champagner, 30.930 Glas Bier, 163.000 Flaschen Wasser haben die Gäste über das Jahr getrunken.
8.450 Kilogramm Fleisch, 10 Kilogramm Kaviar, 3.500 Austern und 1.800 Kilo Hummer wurden in der Küche des Hauses verarbeitet. Allein zum Frühstück standen 180.000 Eier, 65.000 Croissants, 18.000 Brezen, 5.000 Saftorangen und 3.500 Kilogramm Kaffee bereit.
Im Kempinski The Spa im Hotel Vier Jahreszeiten kamen 55 Liter Massageöl zum Einsatz und 3.000 Massagen sorgten für Wohlbefinden. 15.000 Gäste tummelten sich über das Jahr verteilt im Pool, der mit 1.423.000 Litern Wasser aufgefrischt und mit 24.000 Kilo Salz enthärtet wurde.
Die teuerste Suite Deutschlands, die Ludwigssuite, zu einem Tagespreis von 15.000 Euro, war immerhin 78 Mal belegt.



