Wirtschaft, Recht, Marketing & Kommunikation
Fachpressedienst - Nachrichten-Überblick - Aktuell
09. Januar 2012 / bid-Redaktion
TOP-Meldung
Trainer und Coaches auf der Messe
20. LEARNTEC steht in den Startlöchern
Internationale Leitmesse und Kongress für professionelle Bildung, Lernen und IT
Bei dem Vortragswettbewerb präsentieren die Teilnehmer jeweils in maximal zehn Minuten innovative Ideen, Projekte und Produkte aus dem Personalwesen. Das Publikum – vor Ort oder online – stimmt live über die Präsentationen ab. Ein Schwerpunkt der diesjährigen LEARNTEC ist das Thema Trainer und Coaches. Die Branche präsentiert ihr Portfolio in einem eigenen Themenpark auf der Messefläche. Außerdem werden die Themen Mobile Learning, Serious Games und Social Media im Mittelpunkt der Messe stehen.
Spielerisch lernen
Unter dem neuen Label GAMES@LEARNTEC bietet die LEARNTEC eine Reihe von Aktivitäten rund um das Thema Spielen: In der Gaming Area können Besucher Serious Games spielen und testen. Im Anwenderforum stellen Experten aus der Praxis ihre Best Cases vor, und auf dem An-Kongress LevelUp! tauschen sich Game-Entwickler und Designer über die Entwicklungen im Bereich Serious Games und Computerspiele aus. "Wann immer wir spielen, lernen wir auch", so Professor Dr. Peter A. Henning, Mitglied des LEARNTEC-Kongress-Komitees. "Die didaktischen und technischen Möglichkeiten der Computerspiele gewinnen im gesamten Bildungsbereich immer mehr an Bedeutung, die LEARNTEC wird das Thema deshalb dauerhaft aufgreifen."
Internationale Keynote-Speaker
Auf die Besucher des Kongresses warten Keynotes von Vordenkern der Branche: Hannes Schwaderer, Geschäftsführer Intel GmbH in Deutschland, spricht im Rahmen des Bildungsforums am 31. Januar über „Medienkompetenz = Lebenskompetenz? – Sind die digitalen Medien aus dem Alltag überhaupt noch wegzudenken?“ Dem Thema „Soziale Netzwerke und junge Zielgruppen – Aktives Lernen im Web 2.0“ widmet sich Stefanie Waehlert, CEO der VZ Netzwerke Ltd. Am zweiten Messetag stellt Oskar Heer, Leiter Arbeitspolitik der Daimler AG, in seinem Kongress-Vortrag die Frage „Duale Aus- und Weiterbildung – Zukunft oder Abgesang?“. Eine Keynote befasst sich mit Mobile Learning: Professor Dr. Brendan Tangney spricht in seinem englischsprachigen Vortrag über „Learning with a Smartphone. The Future of Science and Technology Training“.
„Messebesucher können im Bildungsforum drei Public Keynotes hören“, erklärt Sünne Eichler vom Kongress-Komitee der LEARNTEC . „Mit Professor Dr. Norbert Bolz, Antony Fedrigotti und Professor Dr. Jørgen Bang konnten wir Experten für ganz verschiedene Aspekte des Lernens gewinnen.“ Professor Dr. Norbert Bolz, Medienwissenschaftler an der TU Berlin, spricht am ersten Messetag über „Lernen heißt sondieren – von der ‚Weisheit der Vielen’ bis zur Verschmelzung von Tools & Toys“. Coach und Motivationstrainer Antony Fedrigotti erläutert sein Konzept von „Power Thinking – Erfolg und Veränderung beginnt im Kopf“. Er will den Zuhörern zeigen, wie sie ihr Potenzial aktivieren und so erfolgreicher werden. Professor Dr. Jørgen Bang von der Aarhus Universitet nimmt in seinem Vortrag „How to organize life long learning“ die Universitäten und ihre Rolle als Lernanbieter ins Visier.
Nachhaltiges Lernen für die Zukunft
Die Baden-Württemberg Stiftung wird im Rahmen ihrer Informations- und Bildungsinitiative „Expedition N“ mit einem Expeditionsmobil Station auf der LEARNTEC machen. Mit Aktionen und Vorträgen rund um das Thema Nachhaltigkeit wird sie den Messebesuchern Anreize für den bewussten Umgang mit Energie liefern. Das Energiespiel, ein Serious Game im Innern des Expeditionsmobils, verbindet Spaß und nachhaltiges Handeln. Medienkompetenz von Kindern stärken Parallel zur LEARNTEC treffen sich am 2. Februar Vertreter aus Medien, Politik und Pädagogik zum „Medienkompetenztag“ des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg. Sie sprechen über frühkindliche Bildung und diskutieren, wie die Medienkompetenz junger Menschen ausgebaut werden kann. Eine weitere Veranstaltung, initiiert vom Kultusministerium Baden-Württemberg, thematisiert das Schulbuch der Zukunft: Vertreter von Schulbuchverlagen diskutieren auf dem Symposium darüber, wie Lehrmaterialien zukünftig aussehen und wie On- und Offline-Medien in der Schule optimal miteinander verbunden werden können.
01. August 2011 / bid-Redaktion
TOP-Meldung
Investoren verkaufen Beteiligungen
Private Equity-Markt auf Erholungskurs
Zahl der Transaktionen im ersten Halbjahr gestiegen
Besonders stark gestiegen ist die Zahl der Unternehmensverkäufe aus dem Portfolio von Finanzinvestoren: Insgesamt trennten sich die Investoren im ersten Halbjahr von 43 Unternehmensbeteiligungen und erlösten dabei 8,8 Milliarden Euro. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young, die den deutschen Private Equity-Markt untersucht.
„Auf dem deutschen Private Equity-Markt geht es wieder aufwärts, die Talsohle scheint durchschritten“, stellt Joachim Spill, Leiter des Bereichs Transaction Advisory Services bei Ernst & Young EMEIA, gegenüber dem Badenia-Informationsdienst (bid) fest. Als wich-tiges Anzeichen für die Erholung wertet Spill den starken Anstieg der Exits: „Die Zahl der Exits hat sich im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2010 mehr als verdoppelt, der Transaktionswert hat sich sogar vervier-facht – so viel haben die Investoren zuletzt im Boomjahr 2007 bei Ver-käufen erlöst“. Hauptgründe für den starken Anstieg bei den Exits sind laut Spill das verbesserte Börsenumfeld und das wiedererwachte Inte-resse strategischer Käufer: „Immer mehr Industrieunternehmen sind dank gut gefüllter Kassen wieder bereit und in der Lage, Konkurrenten aus dem Portfolio von Finanzinvestoren zu übernehmen und dafür ak-zeptable Preise zu bezahlen“, so Spill. Die Private Equity-Firmen nutzen dieses verbesserte Umfeld, um verstärkt aus Firmen auszusteigen – nicht zuletzt, um Gelder an ihre Investoren auszuschütten und sich so für neue Finanzierungsrunden zu empfehlen. Zudem wird wieder Kapital frei für neue Investitionen.
Nachdem bereits 2010 erstmals seit 2007 auch wieder Ausstiege per Börsengang möglich waren, setzte sich dieser Trend in diesem Jahr fort: Vier Beteiligungen wurden im ersten Halbjahr erfolgreich an die Börse gebracht, dabei wurden insgesamt 700 Millionen Euro erlöst. Am häu-figsten verkauften die PE-Gesellschaften aber an strategische Investo-ren: 24 Transaktionen spülten insgesamt 5,9 Milliarden Euro in die Kas-sen der Finanzinvestoren.
Mittelgroße Transaktionen dominieren - Engpass bei Kaufobjekten
Während es im Krisenjahr 2009 immerhin noch zwei große Transaktio-nen im Wert von über 1 Mrd. Euro gegeben hatte, fand im Jahr 2010 nur eine Transaktion in dieser Größenordnung statt. Im ersten Halbjahr 2011 war kein einziger „Mega-Deal“ mehr zu verzeichnen. Mit einem Volumen von mehr als 900 Millionen Euro war der Verkauf des Carbon Black-Geschäft von Evonik an den Finanzinvestor Rhône Capital die größte Transaktion – gefolgt vom Erwerb der Jack Wolfskin GmbH durch Blackstone, der Schätzungen zufolge ein Volumen von 700 Millionen Euro hatte. Fünf weitere Transaktionen lagen zwischen 100 und 500 Millionen Euro.
„Obwohl die Banken durchaus wieder bereit sind, größere Transaktionen mit zu finanzieren, werden Milliarden-Deals mittelfristig die Ausnahme bleiben“, erwartet Wolfgang Taudte, Partner bei Ernst & Young. Eine Rückkehr zum Rekordniveau der Boomjahre hält er zudem für ausge-schlossen – was auch am Fehlen von Zielunternehmen liege: „Es man-gelt derzeit nicht an Kapital sondern an attraktiven größeren Kaufobjek-ten“. Ob es also in den kommenden Monaten zu einem weiteren Auf-schwung am deutschen Private Equity-Markt komme, sei unsicher, so Taudte. Dem stehen auch die anhaltenden Turbulenzen an den Finanz-märkten im Zusammenhang mit der europäischen und US-Schuldenkrise im Wege, die zu einer Verunsicherung auf Seiten der Investoren führe. Zudem blicken die großen PE-Gesellschaften zuneh-mend in Richtung Schwellenländer und halten dort Ausschau nach Kaufgelegenheiten: „Der Trend geht eindeutig in Richtung Emerging Marktes – dort wittern die Investoren derzeit die größten Chancen“. Al-lerdings zeigen zunehmend auch Investoren aus Schwellenländern Inte-resse an deutschen Unternehmen: So wurden zum Beispiel die deut-schen Automobilzulieferer Preh, Saargummi und KSM Castings von Private Equity-Gesellschaften an chinesische Bieter verkauft.
Aufschwung auch auf dem M&A Markt
Nicht nur Finanzinvestoren steigerten im ersten Halbjahr ihre Aktivitäten in Deutschland, auch der Markt für Fusionen und Übernahmen, bei de-nen strategische Investoren andere Unternehmen aufkauften, legte in den vergangenen Monaten deutlich zu: Die Zahl der M&A-Deals (ohne Private Equity) in Deutschland stieg im ersten Halbjahr 2011 im Ver-gleich zum Vorhalbjahr um 16 Prozent von 160 auf 185. Beim Transakti-onswert war ein Anstieg um 43 Prozent von 14,8 auf 23,2 Milliarden Euro zu verzeichnen.
„Der M&A-Markt hat in den vergangenen Monaten insgesamt wieder deutlich an Dynamik gewonnen, Die Investoren halten wieder verstärkt Ausschau nach attraktiven Zielunternehmen, und angesichts der erheb-lichen Barreserven vieler Unternehmen sind zumindest mittelgroße Zu-käufe derzeit kein Problem“ so Spill. Aber auch die Banken sind wieder eher bereit, die notwendigen Finanzmittel zur Verfügung stellen. „Die Finanzierungsbedingungen haben sich deutlich verbessert“, berichtet Taudte: „Bei Übernahmen sind inzwischen wieder Fremdfinanzierungs-anteile von 60 bis 70 Prozent möglich“.
Ernst & Young* ist eine der drei großen deutschen Prüfungs- und Beratungsor-ganisationen. In der Steuerberatung ist Ernst & Young deutscher Marktführer. Ernst & Young beschäftigt 6.900 Mitarbeiter an 22 Standorten und erzielte im Geschäftsjahr 2009/2010 einen Umsatz von 1,1 Milliarden Euro. Gemeinsam mit den 141.000 Mitarbeitern der internationalen Ernst & Young-Organisation betreut Ernst & Young Mandanten überall auf der Welt.
Ernst & Young bietet sowohl großen als auch mittelständischen Unternehmen ein umfangreiches Portfolio von Dienstleistungen an: Wirtschaftsprüfung, Steu-erberatung, Rechtsberatung, Transaktionsberatung, Advisory Services und Immobilienberatung.
21. Juli 2011 / bid-Redaktion
TOP-Meldung
ELENA wird endgültig eingestellt
Das Ende einer Datenkrake
"Nutzlos gesammelte Erhebungen müssen unverzüglich gelöscht werden“
„Hiermit kam man wahrscheinlich einer Niederlage vor dem Bundesverfassungsgericht zuvor“, kommentierte der Präsident des Steuerberaterverbandes Schleswig-Holstein e.V., Lars-Michael Lanbin beim Badenia-Informationsdienst (bid) diese aus seiner Sicht vernünftige Entscheidung.
Mit dem ELENA-Verfahren werden bislang alle Arbeitgeber monatlich verpflichtet, neben den Meldungen für die Lohnsteuer und zu den Trägern der Sozialversicherung eine Vielzahl weiterer, auch persönlicher Daten elektronisch mitzuteilen. Dabei war nicht klar, ob diese Zahlen jemals für einen bestimmten Zweck benötigt würden. Dennoch sollte - ohne konkreten Bezug auf den Einzelfall - einer der größten Datenspeicher der Bundesrepublik Deutschland aufgebaut werden. Neben der begründeten wirtschaftlichen Frage danach, ob sich der Aufwand für dieses bürokratische Großprojekt jemals lohnen würde, bestehen daher unvermindert auch erhebliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit dieses Verfahrens. Dies belegen nicht zuletzt die Tausenden von Verfassungsbeschwerden, die gegen ELENA in Karlsruhe zwischenzeitlich eingelegt wurden.
Aus Sicht des Steuerberaterverbandes Schleswig-Holstein e.V. können die Erfahrungen aus diesem Projekt aber künftig dazu genutzt werden, es den Arbeitgebern zu ermöglichen, auf konkrete Nachfrage Daten von Arbeitnehmern elektronisch – statt auf Papier – an Behörden zu übermitteln. „Die bisher nutzlos gesammelten Erhebungen müssen aber unverzüglich gelöscht werden“, fordert Lanbin jedoch.
20. Juli 2011 / bid-Redaktion
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Ergebnisse für das dritte Quartal:
Höchster Umsatz und Gewinn aller Zeiten bei Apple
iPhone-Absatz wächst um 142 Prozent; iPad-Absatz wächst um 183 Prozent
Das Unternehmen hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2011 20,34 Millionen iPhones verkauft, das entspricht 142 Prozent mehr Absatz zum vergleichbaren Vorjahresquartal. Im zurückliegenden Quartal hat Apple 9,25 Millionen iPads verkauft, 183 Prozent mehr als im Vergleich zum Vorjahresquartal. Das Unternehmen hat 3,95 Millionen Macs im zurückliegenden Quartal verkauft, das sind 14 Prozent mehr verglichen zu Q3/2010. Apple hat zudem 7,54 Millionen iPods verkauft, das sind 20 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahresquartal.
"Wir sind begeistert das beste Quartalsergebnis aller Zeiten erzielt zu haben, mit einer Umsatzsteigerung von 82 Prozent und einem Gewinnwachstum von 125 Prozent," sagt Steve Jobs, CEO von Apple. "Im Moment arbeiten wir sehr fokussiert und in Vorfreude daran, unseren Kunden iOS 5 und iCloud diesen Herbst zur Verfügung zu stellen."
"Wir sind äußerst erfreut über unsere Leistung, welche einen Cash-Flow aus dem operativen Geschäft in diesem Quartal von 11,1 Milliarden US-Dollar erzielt hat - einen Zuwachs von 131 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal," sagt Peter Oppenheimer, Finanzchef von Apple. "Vorausschauend auf das vierte Fiskalquartal 2011 erwarten wir einen Umsatz von 25 Milliarden bzw. 5,50 US-Dollar pro verwässerter Aktie."
20. Juli 2011 / bid-Redaktion
TOP-Meldung
Kostenloser WLAN-Zugang in jedem Zimmer
Bald 1 Jahr Etap Hotel Berlin Alexanderplatz
Zentral, komfortabel und günstig beim Marktführer im Budget-Segment übernachten
Das Etap Hotel Berlin Alexanderplatz verfügt über 157 klimatisierte Zimmer. Die komfortablen Standard Zimmer bieten Schlafmöglichkeiten für maximal zwei Erwachsene und ein Kind unter zwölf Jahren und sind mit einem französischen Bett, Etagenbett, Dusche, WC und Schreibtisch ausgestattet. Ebenfalls stehen Twin-Zimmer mit zwei Einzelbetten, Komfortdusche und separater Toilette zur Verfügung, die sich ideal für Freunde oder Kollegen eignen. Zimmerpreise beginnen ab 43 Euro pro Nacht, wobei Kinder bis zwölf Jahre kostenlos im Zimmer der Eltern bzw. eines Elternteils übernachten.
Das Etap Erfolgsrezept
Zimmer und öffentliche Bereiche des Hotels wurden nach dem neuen „Cocoon Concept“ der Hotelmarke gestaltet: Bei der Innenausstattung wurde dabei großen Wert auf Wohlfühlfaktoren gelegt, wie gut beleuchtete Zimmer, Leselampen mit Berührungsschalter, weiche Bettdecken und eine geräumige Duschkabine. Ein offen gestalteter Aufenthaltsbereich, Flatscreen-TV mit Multimedia-Anschlüssen sowie mehr Stauraum fürs Gepäck und ein Ganzkörperspiegel gehören ebenfalls zum neuen Komfort-Konzept. Ergonomische Designlösungen verwandeln die Cafeteria in einen praktischen und modernen Aufenthaltsraum. Wochentags von 6.30 Uhr bis 10.00 Uhr sowie sonn- und feiertags von 7.00 Uhr bis 10.30 Uhr wird hier ein leckeres Frühstücksbuffet angeboten.
„Mit der Umsetzung des ‛Cocoon Concepts’ in Deutschland beweist die Marke Etap eindrucksvoll, dass sich Komfort und günstige Preise nicht ausschließen“, sagt Michael Mücke, Geschäftsführer Accor Hotellerie Deutschland GmbH und Senior Vice President Operations ibis, all seasons, Etap und Formule 1 gegenüber dem Badenia-Informationsdienst (bid). „Im Gegenteil, Etap ist erfolgreich mit der Strategie, alles strikt auf die Bedürfnisse preisbewusster Gäste auszurichten, die auf Qualität und Komfort nicht verzichten wollen.” Ebenso dazu gehört die persönliche Betreuung durch eine rund um die Uhr besetzte Rezeption, das günstige Frühstücksbuffet oder der kostenlose WLAN-Zugang, den insbesondere Geschäftsreisende zu schätzen wissen. Zudem punktet das Etap Hotel Berlin Alexanderplatz auch mit nachhaltigen Maßnahmen. LED-Leuchten im Hotel sorgen für Energieffizienz, eine Regenwasser-Rückgewinnung hilft, Wasser zu sparen. Innerhalb der Accor Gruppe führt dieses Erfolgsrezept von Etap zu einem besonders dynamischen Wachstum und der Festigung der Position als Marktführer im Budget-Segment.
Über Etap
Etap Hotel ist die Ein-Stern-Hotelmarke von Accor und europäischer Marktführer im Budget-Segment. Etap Hotel bietet preisbewussten Gästen mit über 370 Standorten in Europa, darunter über 70 Häusern in Deutschland, ein dichtes Netzwerk moderner, qualitativ hochwertiger Hotels in Citylagen, an wichtigen Verkehrsachsen oder in der Nähe von Flughäfen zu sehr günstigen Preisen. Die Low Budget-Marke ist in zehn europäischen Ländern präsent wie auch in Südafrika, Australien, Brasilien, Indonesien, Japan und Neuseeland. Alle Zimmer sind mit Dusche und WC ausgestattet. In Deutschland ist auf allen Zimmern WLAN kostenlos verfügbar.
Über Accor
Accor, weltweit der führende Hotelbetreiber und europäischer Marktführer, ist in 90 Ländern mit 4.100 Hotels und beinahe 500.000 Zimmern präsent. Von der Luxus- bis zur Budgetklasse bietet Accor ein umfassendes Portfolio von Hotels unter den Marken Sofitel, Pullman, MGallery, Novotel, Suite Novotel, Mercure, Adagio, ibis, all seasons, Etap Hotel, Formule 1, hotelF1 und Motel 6, sowie ergänzende Aktivitäten wie Thalassa sea & spa und Lenôtre. Mit 145.000 Mitarbeitern weltweit bietet die Gruppe ihren Kunden und Geschäftspartnern fast 45 Jahre an Know-how und Expertise. In Deutschland ist Accor mit über 300 Hotels der Marken Sofitel, Pullman, MGallery, Novotel, Mercure, Suite Novotel, Adagio, ibis, all seasons, Etap Hotel und Formule 1 vertreten.
19. Juli 2011 / bid-Redaktion
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Informationsdienst Notar und Recht
Die Mini-GmbH – ein Erfolgsmodell
Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) läuft englischer Limited den Rang ab
„Damit bestätigt sich die Einschätzung vieler Notarinnen und Notare, wonach die Nachfrage nach Limiteds stark zurückgegangen ist“, sagt Hayo Schapp, Geschäftsführer der Hamburgischen Notarkammer dem Badenia-Informationsdienst (bid). Grund hierfür ist vor allem, dass bei einer vorwiegend in Deutschland tätigen Limited nicht nur die deutsche, sondern auch die entsprechende ausländische Rechtsordnung zu beachten ist (insbesondere das Steuer-, Gesellschafts- und Insolvenzrecht). Dies führt zu hohen Folgekosten und häufig zu unliebsamen Überraschungen, z. B. Löschungen von Amts wegen oder eine persönliche Haftung, wenn nicht sämtliche Vorschriften beachtet werden. Mit der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), kurz UG, steht Unterneh-mensgründern eine kostengünstige Alternative zur Verfügung, die bei einem Mindestkapital von einem Euro ebenfalls das Privileg der Haftungsbeschränkung bietet, aber die aufgeführten Nachteile nicht aufweist.
Die UG wurde im November 2008 durch das Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen („MoMiG“) eingeführt. Rechtlich handelt es sich bei der UG um eine Spielart der Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH), weshalb die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) oftmals auch „Mini-GmbH“ genannt wird. Der wesentliche Unterschied zwischen beiden Gesellschaftsformen besteht darin, dass eine UG bereits mit einem Stammkapital von einem Euro gegründet werden kann. Für die Gründung einer GmbH bedarf es jedoch eines Stammkapitals von mindestens 25.000,00 Euro. „Was viele aber nicht wissen, im Gegensatz zur Gründung einer Unternehmergesellschaft (haf-tungsbeschränkt) muss das Stammkapital bei Gründung einer GmbH nicht sofort in voller Höhe aufgebracht werden. Ausreichend ist zunächst die Aufbringung der Hälfte des Mindestkapitals“, so Hayo Schapp gegenüber dem bid.
Als Ausgleich für das geringe Mindestkapital muss bei der UG aber anders als bei der GmbH eine gesetzliche Rücklage in Höhe von 25 % des (um einen Verlustvortrag aus dem Vorjahr geminderten) Jahresüberschusses gebildet werden. „Diese Verpflichtung berührt jedoch nicht das Recht der Gesellschafter, ein angemessenes Geschäftsführergehalt zu erhalten, sofern sie für die UG als Geschäftsführer tätig sind und hierin keine verdeckten Gewinnausschüttungen zu sehen sind“, so Hayo Schapp weiter. Ist ein Eigenkapital von 25.000,00 Euro erreicht oder wird es entsprechend aufgefüllt, kann sich die UG ohne weiteres in eine GmbH umwandeln. Dann entfällt auch die gesetzliche Rücklagepflicht.
Die Gründung einer GmbH oder UG ist beurkundungspflichtig. „Damit soll sichergestellt werden, dass keine Fehler bei der Gründung der Gesellschaft auftreten und die Gesellschafter über ihre Rechte und Pflichten belehrt und beraten werden“, erläutert Hayo Schapp. Für die Beratung, den Entwurf des Gesellschaftsvertrages und dessen Beurkundung steht Ihnen mit dem Notar Ihres Vertrauens ein kompetenter Ansprechpartner zur Seite. Diese Leistungen sind mit der Beurkundungsgebühr abgegolten.
Die Gründungskosten können reduziert werden, wenn eine UG anhand des vom Gesetzgeber vorformulierten Musterprotokolls gegründet wird. Zu beachten ist aber, dass auch die Gründung mit Musterprotokoll notariell beurkundet werden muss. Eine bloße Unterzeichnung des gesetzlichen Musters genügt nicht. Die Verwendung des Musterprotokolls sollte zudem vermieden werden, falls eine UG mit mehr als einem Gesellschafter gegründet werden soll. Denn in dem Musterprotokoll fehlen wichtige Regelungen zum Verhältnis der Gesellschafter untereinander (insbesondere zum Wechsel und Ausschluss von Gesellschaftern) und auch die Befugnisse des Geschäftsführers passen nur für eine Gesellschaft, bei der ein Alleingesellschafter zugleich der einzige Geschäftsführer ist.
18. Juli 2011 / bid-Redaktion
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Perspektive 2020
Deutscher Beratertag am 29. und 30. September 2011 in Köln
Rüstzeug für die künftigen Anforderungen an die Consultingpraxis erhalten
Eine Vielzahl von Experten aus Wirtschaft, Medien, Unternehmensberatung und Wissenschaft bringt hierfür ihre neuesten Erkenntnisse in den Deutschen Beratertag 2011 ein. Wechselnde Formate – von Speedpräsentationen über Doppelvorträge bis hin zu einem Plenumsworkshop – sollen dafür sorgen, dass der Aufmerksamkeitspegel der Teilnehmer während der beiden Kongresstage hoch bleibt.
Aus dem Themenangebot:
- „Wohin geht die Reise? Die Entwicklung der internationalen Consultingmärkte“
- „Werden wir 2020 gesellschaftlich, ökonomisch und machtpolitisch in Deutschland schon abgehängt sein?“
- „Unternehmensberatung: Heute wissen, morgen umsetzen, übermorgen punkten“
- „China 2020 – Warum es für große und kleine Unternehmen in Deutschland riskant ist, das Reich der Mitte strategisch nicht zu beachten“
- „Den Unternehmen geht der Nachwuchs aus … und Deutschland investiert in die falschen Berufe“
- „Management 2020 – Renaissance oder Verschrottung der Werte in der Unternehmensführung?“
- „Technik und Mensch 2020 – Symbiose oder Störer?“
Verleihung BDU Manager- und CompanyAwards
Im Rahmen des Festabends am 29. September 2011 findet zum Abschluss des ersten Kongresstages die Verleihung des BDU Manager-Awards und des BDU Company-Awards statt. Bereits zum elften Mal zeichnet der Branchenverband dabei Manager und Unternehmen für herausragende Unternehmensführung aus. Die Preisträger werden der Öffentlichkeit – wie in der Vergangenheit – erst am Abend der Awardverleihung vorgestellt. Zuletzt haben unter anderem Prof. Dr. Götz Werner (dm Drogeriemarkt), Peter Kowalsky (Bionade GmbH) und Peer M. Schatz (Qiagen GmbH) den Manager-Award sowie die Trumpf GmbH, die B.Braun Melsungen AG und die Walter Knoll AG & Co.KG den Company-Award erhalten.
Der Teilnahmepreis beträgt 970 Euro + MwSt.
15. Juli 2011 / bid-Redaktion
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Katalog „Kreuzfahrten auf Flüssen 2012"
Jetzt auch mit dem A-ROSA Kundenclub
Mit vielen Vorteilen für Stammkunden die Qualität weiter verbessern
„Mit dem Kundenclub bieten wir unseren treuen Stammgästen viele interessante Vorteile und hoffen, sie weiterhin durch die Qualität unseres Produkts zu begeistern“, so Jörg Boeckmann, Director Sales & Marketing gegenüber dem Badenia-Informationsdienst (bid), „Dank der großen Vielfalt aus 65 Routen können Kreuzfahrtinteressierte problemlos mehrere Reisen mit A-ROSA unternehmen“.
Überblick zu den exklusiven Vorteilen für Club-Mitglieder
- A-ROSA Kundenkarte mit Club-Geschenk zur Begrüßung
- Stammkunden-Specials auf ausgewählten Routen
- Einladungen zu speziellen A-ROSA Events
- Einladung zum Wine & Dine-Abend während der Reise
- Kabinengruß bei der Anreise und Get Together mit anderen Club-Mitgliedern
- 50% Ermäßigung auf SPA-Anwendungen
- 20% Ermäßigung auf Logo-Artikel im A-ROSA Bordshop
- Freie Nutzung der bordeigenen A-ROSA Fahrräder (nach Verfügbarkeit)
- Kundennews, Stammkunden-Newsletter, Teilnahme an besonderen Gewinnspielen & Aktionen
Der neue Katalog „Kreuzfahrten auf Flüssen 2012“ enthält als besondere Neuheiten die A-ROSA SILVA - den jüngsten Flottenzuwachs des Unternehmens - , zahlreiche Routeninnovationen auf dem Main, die neuen „Grand Tours“ von bis zu 19 Tagen Dauer , zusätzliche One-Way-Touren sowie die optionale Getränkepauschale „SELECT-Premium“.
Im 10. Geschäftsjahr erwartet die Gäste eine noch nie dagewesene Vielfalt an Routen und Abfahrtshäfen. Die A-ROSA SILVA wird als neuer Schiffstyp mit 2 ½ Decks speziell für längere Reisen und die Verbindung des Rhein-Main-Donaukanals konzipiert. Erstmalig verfügt ein A-ROSA Flussschiff über Suiten und Juniorsuiten als Ergänzung zu den regulären Außenkabinen. Die Suitengäste können sich neben besonders viel Raum auf viele inkludierte Zusatzleistungen wie eine kostenfreie Minibarnutzung, Willkommens-Champagner, Teilnahme am Wine & Dine-Abend, den kostenlosen Wäsche- und Zeitschriftenservice oder frische Blumen freuen.
Die A-ROSA SILVA wird überwiegend für die ganz neu eingeführten „Grand Tours“ - Reisen eingesetzt. Dazu gehören alle Reisen ab 10 Tagen Dauer, wie z.B. die neue 19tägige„Donau Delta Intensiv“ von Frankfurt bis ans Schwarze Meer. Durch längere Liegezeiten, ein breiteres Ausflugsangebot und informative Vorträge eines mitreisenden Lektors können Land und Leute noch besser erlebt werden. Bei den meisten One-Way Grand Tours ist jeweils der Flug von Deutschland aus zum Schiff im Preis inklusive.
Eine weitere Neuerung ist das ausgebaute Angebot fürs Zielgebiet Main. So gibt es jetzt fünf neue Routen, wie die 8 Tage Kurs „Main, Rhein & Mosel“ ab Würzburg oder Trier, die 8 Tage Kurs „Mainerlebnis“ ab Passau oder Frankfurt sowie die 4 Tage Kurs „Christkindlesmarkt ab Nürnberg“ mit Besuch des berühmten Nürnberger Chriskindlesmarktes.
Auch im Preisteil gibt es mit der neuen Getränkepauschale „SELECT Premium“ eine Erweiterung. Die Pauschale für SELECT-Kunden ist zum Preis von 29,00 Euro pro Nacht zubuchbar und beinhaltet alle Softdrinks, Kaffeespezialitäten, Biere, Sekt, Weine, Cocktails, Longdrinks sowie Spirituosen und ist für Genießer eine interessante Option.
„Wir sind stolz auf diesen neuen Katalog mit seiner nie dagewesenen Routenvielfalt und der neuen A-ROSA SILVA mit noch mehr Luxus und Komfort“, so Jörg Boeckmann, Director Sales & Marketing der A-ROSA Flussschiff GmbH. „Die erfolgreiche Expansion der letzten Jahre lässt uns optimistisch auf die neue Saison schauen und unsere Gäste können sich auf weitere Überraschungen in unserem Jubiläumsjahr 2012 freuen“.
Weiterhin im Programm sind die beliebten Themenreisen Golf und Gourmet sowie die gut nachgefragten Anreisearrangements per Bus, Bahn, Flugzeug oder der PWK-Stellplatz.
A-ROSA „Kreuzfahrten auf Flüssen 2012“ beschreibt auf insgesamt 130 emotional gestalteten Seiten alle Reisen der insgesamt zehn modernen A-ROSA Flusskreuzfahrtschiffe auf Rhein/Mosel/Main, Donau und Rhône/Saône. Besonderer Schwerpunkt wurde diesmal auf die Darstellung der Ausflüge und Informationen rund um die jeweilige Region mit speziellen Ausflugs-Highlights gelegt.
www.a-rosa.de; zum Kundenclub unter www.a-rosa.de/freunde
14. Juli 2011 / bid-Redaktion
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Allensbacher Marktanalyse:
Über 41 Millionen lesen regelmäßig Anzeigenblätter
„Die sehr hohen Reichweiten bestätigen die herausragende Stellung der Anzeigenblätter als lokales Medium“, sagte BVDA-Geschäftsführer Heiner Urhausen dem Badenia-Informationsdienst (bid´). Während sich 86,7 Prozent der Grundgesamtheit für Lokales interessieren, sind es bei den regelmäßigen Lesern der Anzeigenblätter laut AWA sogar 90,8 Prozent. „Wo es sich ums Lokale dreht, kommt man an den Anzeigenblättern nicht vorbei. Sie besitzen die lokale Kompetenz“, so Urhausen.
Weitere Ergebnisse: 70,8 Prozent (LpA) achten beim Einkauf darauf, was es im Sonderangebot gibt. Allerdings sind die regelmäßigen Anzeigenblatt-Leser nicht nur preissensible Konsumenten: Über 60 Prozent von ihnen sind bereit, für gute Qualität auch mehr zu zahlen. „Diese Zahlen unterstützen die Bedeutung der Anzeigenblätter als Partner der lokalen Wirtschaft, des Handels und des Handwerks“, so Urhausen.
Die AWA 2011 basiert auf einer leicht veränderten Grundgesamtheit. Sie umfasst erstmals die gesamte deutschsprachige Bevölkerung ab 14 Jahre. Die Personenstichprobe umfasst insgesamt 20.990 Befragte.
Der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter e.V. (Federal Association of German free papers) ist einer der drei Verlegerverbände in Deutschland. Er ist die Spitzenorganisation der Anzeigenblattverlage. Ihm gehören 221 Verlage mit 887 Titeln bei einer ADA-geprüften Wochenauflage von 64,8 Mio. Exemplaren an. 70 Prozent der Gesamtauflage sind im BVDA organisiert. Anzeigenblätter sind nach BVDA-Definition Presseprodukte, die kostenlos in regelmäßigen Abständen an die Haushalte eines fest umrissenen Gebietes flächendeckend verteilt werden. Ihr Vorzug liegt in der hohen Haushaltsabdeckung, der entsprechend hohen Reichweite sowie der großen Lokalität. Anzeigenzeitungen weisen im Schnitt 30 bis 40 Prozent redaktionelle Inhalte auf.
13. Juli 2011 / bid-Redaktion
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KfW-Studie:
Frauen gründen anders
Frauen gründen zwar kleiner, finanzieren ihr Vorhaben jedoch passgenau
Viele Frauen schätzen daher an der Selbstständigkeit im Nebenerwerb die zeitliche Flexibilität, die es ihnen erlaubt, Beruf und Familie zu vereinbaren", sagt Dr. Margarita Tchouvakhina, Abteilungsdirektorin bei der KfW Bankengruppe gegenüber dem Badenia-Informationsdienst (bid). Eine Nebenerwerbsgründung kommt außerdem der geringeren Risikoneigung von Frauen entgegen, da so die Geschäftsidee zunächst getestet und die Selbstständigkeit im Erfolgsfall auf den Vollerwerb ausgeweitet werden kann.
In den Branchen, in denen Frauen besonders häufig gründen, lassen sich Unternehmensstarts mit geringem Mitteleinsatz und reduziertem Zeitaufwand gut umsetzen. Der Bereich "Persönliche Dienstleistungen" beispielsweise ist wenig kapitalintensiv und umfasst unter anderem die Branchen Bildung, Gesundheitswesen oder den Unterhaltungssektor. Hier starten rund 43 % aller Gründerinnen, während es bei den Gründern nur 20 % sind. In den "wirtschaftlichen Dienstleistungen" (z. B. Unternehmensberatungen, Architektur- oder Maklerbüros) gründen Frauen signifikant seltener als Männer, hier finden sich 39 % aller Gründer und nur 32 % aller Gründerinnen wieder.
Gründungen von Frauen sind sowohl im Voll- als auch im Nebenerwerb von Anfang an kleiner dimensioniert als Gründungen von Männern: Rund drei Viertel der Gründerinnen starten ihre Selbstständigkeit ohne Mitarbeiter (Gründer: 64%). Zudem kommen Gründerinnen mit noch geringerem Mittelbedarf aus als Gründer: 15 % der Starterinnen setzen weder Sach- noch Finanzmittel ein (Gründer: 9 %). Diejenigen, die zum Start ihrer Selbstständigkeit doch externe Finanzmittel benötigen, nutzen dann bei ähnlichen Projekten vergleichbar hohe Finanzierungsvolumina wie die Gründer. So unterscheiden sich auch die Anteile von Gründern und Gründerinnen mit externem Finanzierungsbedarf über 25.000 EUR nur marginal (25 % der Gründer, 22 % der Gründerinnen mit externem Finanzmitteleinsatz). "Das Finanzierungsvolumen passt zur Größe der Gründungen. Es ist nicht so, dass Frauen ihre Unternehmen im Vergleich zu Männern unterfinanzieren", sagt Dr. Tchouvakhina.
Ein zentraler Indikator für den Erfolg von Gründungsprojekten ist ihre Bestandsfestigkeit. Hier zeigt sich, dass Gründungen von Männern und Frauen mit vergleichbaren Projekteigenschaften - wie Größe, Finanzausstattung oder Branche - und ähnlichem persönlichem Hintergrund - bspw. Ausbildung oder Gründungsmotiv - gleich lang am Markt bleiben.
Die Untersuchung ist eine weitere Studie im Bereich gender research der KfW Bankengruppe. Im Juni dieses Jahres ist bereits der KfW-Standpunkt "Chefinnen im Mittelstand" erschienen. Eines der Topergebnisse war, das Frauen mit ihren Unternehmen seltener anstreben zu wachsen, um flexibel zu bleiben und die Balance zwischen privatem und beruflichem Leben besser zu halten.
09. Juli 2011 / bid-Redaktion
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Verband der Baumediatoren
Der Mediator am Bau kommt
Neue Ausbildung Wirtschaftsmediator „Bau und Immobilienwirtschaft“
Das neue Mediationsgesetz sieht die Förderung der außergerichtlichen Konfliktbeilegung auch für die Baubranche vor. „Gerade Bauprojekte sind extrem konfliktträchtig“, sagt Jörg Berner, selbst Mediator und Leiter des Geschäftsbereichs Bau und Immobilien bei DEKRA Industrial. „Solche Vorhaben sind komplex und häufig emotional, so sind unterschiedliche Standpunkte und Sichtweisen z. B. bei Mängeln vorprogrammiert.“
Das Ziel des Mediators ist es, eine Lösung herbeizuführen, die beide Seiten als Vorzug gegenüber allen anderen Alternativen empfinden. „Gerichtsverfahren werden oft als als teuer und langwierig empfunden, Urteile als nicht streitadäquat und unbefriedigend gewürdigt“, erklärt Dr. Martin Jung, Vorsitzender des Verbandes der Baumediatoren e.V. sowie Rechtsanwalt und Mediator gegenüber dem Badenia-Informationsdienst (bid in Berlin. „Dabei bieten gerade die Besonderheiten von Konflikten in der Bau- und Immobilienwirtschaft, wie die Dauer der Leistungsbeziehung, andauernde Berührungspunkte sowohl in der Gewährleistungsphase wie innerhalb der Branche, disziplinübergreifende Problemstellungen und schließlich Zielkonflikte zwischen Budgetsicherheit und Sachverhaltsklärung gute Voraussetzungen für Win-Win-Situationen durch Vereinbarungen, in denen beide Parteien ihre wesentlichen Interessen verhandeln und ausgleichen.“
Bei Baustreitigkeiten stehen meist technische Inhalte und deren baubetriebliche und rechtliche Bewertung im Mittelpunkt. Deshalb ist es nötig, fachspezifisch qualifizierte Mediatoren an den Tisch zu bringen. Das Fortbildungsangebot des Verbandes der Baumediatoren und der DEKRA richtet sich an Juristen, Bauingenieure, Architekten, Immobilienverwalter und Sachverständige mit einschlägiger Berufserfahrung. Die Ausbildungsinhalte orientieren sich an der klassischen Wirtschaftsmediation und werden unter direktem Bezug auf Konflikte im Bau- und Immobilienbereich vermittelt. Besonderheit ist der modulartige Aufbau: Die fachliche Fokussierung der Grundausbildung erfährt eine Vertiefung mit Aufbaumodulen und führt zur Qualifizierung als „Fachmediator Bau“. Ausbildungsorte sind das dib – Deutsches Institut für Betriebswirtschaft in Frankfurt/M., ein Unternehmen des DEKRA Konzerns, sowie die BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V. in Berlin.
05. Juli 2011 / bid-Redaktion
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Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV)
Beitragswachstum bei der Lebensversicherung
Zahlen zur Geschäftsentwicklung 2010 der deutschen Lebensversicherer
Die Geschäftsentwicklung der Lebensversicherung ist auch 2010 vom Einmalbeitragsgeschäft geprägt. Deren Anstieg fällt allerdings mit einem Plus von knapp 30 Prozent deutlich niedriger aus als im Vorjahr (2009: plus 60 Prozent). Über die Hälfte der Einmalbeiträge im Neugeschäft entfallen auf sofort beginnende und aufgeschobene Rentenversicherungen. Ein Beleg für den verstärkten Wunsch der Menschen, ihr angespartes Kapital in einen lebenslangen Einkommensstrom umzuwandeln. Hier zeigt sich der Vorzug der Lebensversicherung: Nur sie ist in der Lage, solche lebenslangen Garantien darstellen zu können. Mit rund 27 Mrd. Euro machen die Einmalbeiträge mehr als ein Viertel der gesamten Beitragseinnahmen der Lebensversicherungen aus.
Erfreulich ist, dass 2010 die Zahl der Vertragskündigungen weiter zurückgegangen ist. So lag die Stornoquote 2010 nur noch bei 3,6 Prozent – nach 3,9 Prozent in 2009 und 4,0 Prozent in 2008. Auch die Verwaltungskosten der Lebensversicherung sind weiter zurückgegangen: So sank die Quote, bei der die Verwaltungskosten ins Verhältnis zu den Brutto-Beiträgen gesetzt wird, auf 2,4 Prozent (Vorjahr: 2,7 Prozent). Mitte der 80er-Jahre betrug diese noch über 6 Prozent.
Positiv ist der Trend auch bei der geförderten Altersvorsorge („Riester“ und „Rürup“); hier wuchsen die Bestände weiter an (plus 5,0 Prozent bzw. plus 18,1 Prozent). Viele Rentner von morgen tun etwas gegen das Armutsrisiko und erschließen sich schon heute mehrere Quellen für ihre Versorgung im Alter.
Insgesamt zahlten die Lebensversicherer im Jahr 2010 Leistungen in Höhe von knapp 73 Mrd. Euro an ihre Kunden aus. Das sind täglich rund 200 Mio. Euro. Das macht deutlich, welche Bedeutung den Lebensversicherern bei der Versorgung heutiger Rentner zukommt.
Damit die Lebensversicherer dieser Verantwortung gerecht werden, legen sie die ihnen zur Verfügung stehenden Mittel langfristig am Kapitalmarkt an. Ende 2010 addierten sich diese Kapitalanlagen auf 752,5 Milliarden Euro (Vorjahr: 723,1 Milliarden Euro); weitere 56 Milliarden Euro (Vorjahr: 45 Milliarden Euro) kamen noch für fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherungen hinzu.
Die Lebensversicherung kombiniert Sicherheit mit überdurchschnittlicher Rendite. Und sie bleibt auch nach Absenkung des Höchstrechnungszinses 2012 ein attraktives Produkt. In diesem Jahr liegt die Gesamtverzinsung von Kapitallebensversicherungen im Branchendurchschnitt bei 4,8 Prozent. Keine andere vergleichbar sichere Anlage schafft diese Leistung.



